| NPD-Stand nach Protesten aufgelöst. Polizei lässt bewaffnete Neo-Nazis durch die Stadt ziehen |
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Samstag, 9. Juni 2007 - Von z-ac (6353 mal gelesen)
Mit Schildern wie „Heimreise statt Einreise" versuchten sie Stimmung gegen Migrantinnen und Migranten zu machen. Der Stand wurde von acht bis zehn NPD´lern um den Stolberger Funktionär Willibert Kunkel betrieben und von zwölf Mitgliedern der offen neonazistisch auftretenden „Kameradschaft Aachener Land" geschützt.
Auf Rückfrage erklärten die Beamten, sie würden die Stöcke als Fahnen anerkennen.
Gegenwehr
Inzwischen waren etwa vierzig NazigegnerInnen zusammengekommen, die den
Infostand bedrängten; eine Verbreitung der braunen Propaganda
war somit unterbunden. Petrus tat schließlich seinen Teil dazu bei,
dass die
NPD ihren Stand unter Sprechchören im strömenden Regen abbrach. Am
wirkungsvollsten
erwies sich dabei der von einer jungen Berlinerin eingebrachte Spruch:
Eine Anspielung auf die bekannt gewordene Unterwanderung der NPD durch den „Verfassungsschutz". Laut dpa ist jeder siebte Funktiosträger der NPD in der Leitungsebene V-Mann.
[update:] Zeitgleich fand in Inden bei Düren eine breite Kundgebung gegen die NPD statt. Weitere Infos hier (Zuletzt geändert am Montag, 11. Juni 2007.) |