| Großer Protest vor dem Abschiebezentrum in Lüttich |
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Sonntag, 22. April 2007 - Von Darius Dunker (3615 mal gelesen) Etwa 1500 oder mehr Menschen haben am Sonntag in Lüttich gegen das Abschiebezentrum Vottem demonstriert. An der Demonstration beteiligten sich unterschiedlichste Gruppen: kirchliche, sozialistische, kommunistische, grüne. Sie alle forderten Solidarität mit und Freiheit für die zur Abschiebung gefangenen Flüchtlinge im "geschlossenen Zentrum" Vottem im Norden Lüttichs. "Nein zur Schande, nein zur Abschiebung" und "8 Jahre Vottem, wir akzeptieren es nicht" riefen die Protestierenden, die sich an der Lütticher Zitadelle versammelt hatten und dann zum Abschiebegefängnis zogen. Fast schon verzweifelt wirkten einige, die mit bloßen Händen immer und immer wieder gegen das Tor der mit dreifachen meterhohen Zäunen gesicherten Anlage schlugen, um die Flüchtlinge in der Anlage wissen zu lassen, dass Hunderte dort draußen auf ihrer Seite stehen. Statt Abschiebung forderten die DemonstrantInnen die "Regularisation" der Papierlosen, also die Legalisierung des Aufenthaltsstatuses von Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung. In den vergangenen Monaten hatte es mehrfach Berichte über Misshandlungen im Lager Vottem gegeben.
Weitere Fotos gibt es im Weblog des CRACPE (Zuletzt geändert am Mittwoch, 25. April 2007.) |
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