| Laurensberger empört über geplanten Sandhäuschen-Abriss |
|
|
|
|
Montag, 19. März 2007 - Von Darius Dunker (2431 mal gelesen) Die Bürgerinitiative "Sandhäuschen Ja ", die seit Jahren für den Erhalt des Sandhäuschens in Aachen-Laurensberg kämpft, ist empört über die Weigerung der Stadt Aachen, als letzten Schritt eine finanzielle Bürgschaft für die Instandsetzung ihres eigenen Gebäudes zu übernehmen, damit dieses wieder verpachtet und als Treffpunkt der Menschen in Laurensberg erhalten bleiben kann. Die Stadt behauptet, die Pläne wären gescheitert, und will das Gebäude nun abreißen lassen.
Im vergangenen Jahr hatte die Bürgerinitiative über 2000 Unterschriften für ein Bürgerbegehren in Laurensberg gesammelt, mit dem von der Stadt der Erhalt des Gebäudes gefordert wurde. Schließlich war ein Kooperationsabkommen geschlossen worden, mit dem die Bürgerinitiative den Auftrag erhielt, ein tragfähiges Nutzungskonzept für das Sandhäuschen zu erarbeiten. Dies ist nach Ansicht der Bürgerinitiative erfolgreich geschehen. In ihrer jüngsten Pressemitteilung
Für die Instandsetzung des Gebäudes werden etwa 200.000 Euro veranschlagt, die nach den Vorstellungen der Stadt über die Verpachtung erwirtschaftet werden sollen. Doch die Stadt Aachen, der das Sandhäuschen gehört, weigere sich, für die Kredite zu bürgen.
Dies sei auch schon aus Gründen der Gleichbehandlung mit anderen Stadtteilen eine berechtigte Forderung. Das Sandhäuschen habe den offiziellen Status einer "Kultur- und Gemeinschaftsanlage" und sei deshalb "gleichrangig anzusehen wie die Welsche Mühle in Haaren, die Haarbachtalhalle, Schloß Schönau und Mehrzweckeinrichtungen in Richterich und Walheim, die von der Stadt Aachen immer auch finanziell unterstützt werden". (Zuletzt geändert am Dienstag, 17. April 2007.) |
Ähnliche Themen:
- 18. 12. 2007 - Abrissbeschluss zum Sandhäuschen - Frontalangriff auf Laurensberg!
- 28. 11. 2007 - Sandhäuschen-Inititative empört über Abrissplan





