| Götz-Werner-Veranstaltung: Tatendrang erwirkt freien Eintritt für alle |
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Sonntag, 18. März 2007 - Von tatendrang (1454 mal gelesen)
Auf Intervention von tatendrang hat das betreuende Institut von Prof. Werner sehr schnell und flexibel reagiert, sich mit dem Buchverlag und der Mayerschen Buchhandlung kurzgeschlossen und nicht nur die Veranstaltung in Aachen, sondern auch die in Essen und Dortmund kostenfrei gestellt. tatendrang als Erwerbsloseninitiative bedankt sich bei allen Beteiligten für diese schöne und angemessene Geste, die es auch Betroffenen ermöglicht an dem Vortrag und der Diskussion teilzuhaben. Prof. Werner ist einer der wenigen Menschen mit politischen Gewicht, die das Thema Grundeinkommen mit der derzeitigen, entrechtenden Situation von HartzIV-Abhängigen verknüpfen. Seine Kernsätze hierzu, "Hartz IV ist offener Strafvollzug. Es ist die Beraubung von Freiheitsrechten. Hartz IV quält die Menschen, zerstört ihre Kreativität." kennzeichnen und charakterisieren die wahre Dimension und Bedeutung von HartzIV.
Auch
dafür bedankt sich tatendrang bei Prof. Werner und seinem Umfeld, die
damit allen Betroffenen eine politische Stimme wiedergegeben haben, die
mit der fehlenden Unterstützung der "natürlichen" Verbündeten
Dokumentiert: "Sehr geehrter Herr Prof. Werner, in den letzten Monaten habe ich mir erlaubt Sie gerne und so häufig wie nur irgend möglich mit Ihren Kernsätzen zu HartzIV zu zitieren. "Hartz IV ist offener Strafvollzug. Es ist die Beraubung von Freiheitsrechten. Hartz IV quält die Menschen, zerstört ihre Kreativität."
Es ist nicht nur bedauerlich sondern geradezeu unfassbar, dass
diese Worte aus dem Munde eines, verzeihen Sie, "Unternehmers" weder in
einer breiten Öffentlichkeit noch bei den größten gesellschaftlich
relevanten
Diese Botschaft, das HartzIV mehr ist als nur "Sozialabbau" und "relative Armut", löst gerade in professionellen Kreisen ungläubiges bis betretenes Schweigen, z.T. sogar massive Aggressionen gegenüber dem "Überbringer der schlechten Nachricht" aus, von persönlichen Ausnahmen einmal abgesehen. Ich bin Ihnen für Ihre Empathie und Ihre Weitsicht mehr als dankbar, gerade weil Sie diese Gefühle als "Mensch aus einem anderen Lager" geäußert haben. So weit hätten Sie sich auch bei Ihren Einsichten nicht zwangsläufig "aus dem Fenster lehnen müssen". Am 19.03.07 gastieren Sie zur Buchvorstellung mit anschließender Diskussion in Aachen. Bedauerlicher- und auch ein wenig unverständlicherweise liegt das Eintrittsgeld für Vortrag und Diskussion (ca. 2 Std.) in einer Größenordnung, die sich die Betroffenen für eine (zusätzliche) Einzelveranstaltung nicht leisten können. Die Nichtzahlbarkeit von "nur" 5 Euro hört sich immer, selbst für den berüchtigten Otto Normalverbraucher, sehr dramatisch an, ist aber nüchterne Realität. Andererseits können Betroffene sich das Buch natürlich erst recht nicht leisten, dass steht aber auf einem anderen Blatt und spricht vor Allem nicht dagegen Ihnen zu begegnen. Da ich Sonderkonditionen (=Bedürftigkeitsprüfungen) schon als Sozialarbeiter seit über 2 Jahrzehnten grundsätzlich abgelehnt habe und demzufolge für mich heute natürlich nicht in Anspruch nehme, bliebe nur der Ausweg über eine allgemeine Kostenfreiheit Ihrer Buchvorstellung(en). Ist das nicht machbar? Die Kosten sind doch wohl grundsätzlich kalkulierbar, auch wenn die hauptsächlichen Nutzniesser einer solchen Regelung nicht die potentiellen Käufer sind. Ich spreche im Zusammenhang mit "Ermäßigungen" bewusst nur von mir, da andere Betroffene dies natürlich in ihrem Sinne entscheiden können. Unabhängig davon plane ich als Mitglied einer Erwerbsloseninitiative namens "tatendrang" aber auch eine Veranstaltung zu dem Thema Grundeinkommen. Dabei halte ich i.V.m. allen Mitgliedern der Initiative vor allem aus den oben angeführten Gründen Ihre Mitwirkung für unerlässlich. Bitte teilen Sie mir doch mit, nach welchem Zeitmanagement wir uns richten müssten um Sie dabei zu haben, bzw. welche sonstigen Anforderungen Sie für ihre Teilnahme stellen würden. Für Ihre Antworten bedanke ich mich im Voraus und verbleibe mit freundlichen Gruessen Horst Freiling" (Zuletzt geändert am Donnerstag, 19. April 2007.) |




Der Eintritt zu der Buchvorstellung "Einkommen
für alle" von Prof. G. Werner zu dem Thema bedingungsloses Grundeinkommen, sollte ursprünglich 5,00 Euro kosten.