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Abschiebeknast Vottem bei Lüttich blockiert |
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Sonntag, 26. Oktober 2008 - Von Darius Dunker (1597 mal gelesen)
Etwa 60 bis 70 AktivistInnen aus Belgien und Deutschland sind in das Abschiebezentrum Vottem im Norden Lüttichs eingedrungen und haben damit zumindest für einen Tag die menschenverachtende EU-Abschiebemaschinerie aufgehalten.
Um 7 Uhr morgens kletterten AbschiebegegnerInnen von außen über die Zäune und Barrieren des "geschlossenen Zentrums", einige von ihnen schlossen sich von innen ein. Die vier äußeren Türen und zwei innere waren von 7 Uhr an verriegelt, bis gegen 15 Uhr die Blockade ohne Verhaftungen beendet wurde.
 Nicht einfach zu überwinden: Vottem Wegen der verschlossenen Türen und der größeren Anzahl von AktivistInnen war die Polizei weitgehend handlungsunfähig. Die für diesen Tag geplanten Abschiebungen konnten nicht stattfinden. In einigen Bereichen war es auch möglich, dass die AktivistInnen von "draußen" mit den im Lager festgehaltenen MigrantInnen sprachen.
(Quelle: Lütticher AktivistInnen)
Siehe dazu:
(Zuletzt geändert am Dienstag, 28. Oktober 2008.) |