| Vom Polizeigriff zum Übergriff |
|
|
|
|
Freitag, 15. August 2008 - Von Lasse Klopstein (2208 mal gelesen) Beleidigungen, Schikanen, Tritte und Schläge durch Polizisten sind für viele Menschen in Deutschland traurige Realität. Neben Linken, Prostituierten und Obdachlosen werden vor allem MigrantInnen vermehrt Opfer von Polizeigewalt. Sie berichten von systematischen Übergriffen, die mit einer „verdachtsunabhängigen” Kontrolle beginnen, mit rassistischen Beleidigung ihren Lauf nehmen und in Tritten und Schlägen enden. Für die Betroffenen bedeutet der Übergriff häufig das Gefühl völliger Ohnmacht gegenüber Polizei und Staat. Dies wird durch die geringe Chance einer strafrechtlichen Ahndung des Übergriffs noch verstärkt. Auf Grund einer ungerechtfertigten Gegenanzeige und einer systematischen Nicht-Verfolgung und Nicht-Sanktionierung von Übergriffen hat meistens nicht der Täter, sondern das Opfer mit einer Verurteilung zu rechnen.
Auf diese und viele weitere Fragen versucht die Ausstellung „Vom Polizeigriff zum Übergriff” antworten zu finden und Betroffenen eine Stimme zu geben. Die Ausstellung ist mit Unterstützung durch JungdemokratInnen/Junge Linke Aachen noch bis zum 8. September im Welthaus an der Schanz zu sehen. (Zuletzt geändert am Montag, 29. November 1999.) |
Ähnliche Themen:
- 22. 09. 2008 - Skandalöser Polizeieinsatz überschattet erfolgreiche Blockadeaktionen
- 10. 08. 2008 - Großeinsatz gegen linke Privatparty in Aachen
- 02. 05. 2008 - Über 1500 Menschen aus aller Welt protestieren gegen Merkel und Sarkozy
- 02. 05. 2008 - Videos vom Euromayday Aachen
- 30. 06. 2007 - Gipfelnachlese: Hearing und Spendenaufruf



