| Musikförderung nicht nur für Reiche |
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Dienstag, 4. März 2008 - Von Wolfgang Lindweiler (2691 mal gelesen) Gemeinsam wenden sich der Bundestagsabgeordnete Paul Schäfer und DIE LINKE im Kreis Düren gegen die Ankündigung der Jülicher Musikschule, künftig auch Gebühren für die Kinder von Arbeitslosengeld-II-EmpfängerInnen erheben zu wollen. „Jede Mehrbelastung für die Kinder von ALG II- EmpfängerInnen und Menschen mit niedrigen Einkommen verstärkt die sozial ausgrenzende Wirkung der Armut in unserem Land. In der Gesellschaft wird breit diskutiert, wie die soziale und kulturelle Ausschließung durch Kinderarmut überwunden werden kann. Es darf nicht sein, dass in Jülich hingegen neue Hürden errichtet werden sollen“ erklärt der Bundestagsabgeordnete Paul Schäfer. Für DIE LINKE in Jülich fügt Siegfried Faust hinzu: „Mit der Einführung eines einkommensbezogenen Ermässigungssysthems wird soziale Ungerechtigkeit verschärft, wenn ALG II Bezieher und Menschen mit Niedrigeinkommen zusätzlich belastet werden. Dass sie sich den Musikschulunterricht für ihre Kinder vom Munde absparen müssten, wäre ein Armutszeugnis für Jülich und mit einer LINKEN im Jülicher Stadtrat nicht zu machen“. (Zuletzt geändert am Mittwoch, 5. März 2008.) |
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