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Abrissbeschluss zum Sandhäuschen - Frontalangriff auf Laurensberg! PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 18. Dezember 2007 - Von Freunde des Sandhäuschens (2293 mal gelesen)

Der Ratsbeschluß zur Niederlegung des Sandhäuschens übergeht alle Absprachen mit den Bürgern und ist eine klare Missachtung des Bürgerwillens, der sich mit 2300 Stimmen im Bürgerbegehren „Rettet das Sandhäuschen" ausgedrückt hat.

Das Haupthindernis zur erfolgreichen Verpachtung bleibt die unerfüllbare Bedingung der Stadt Aachen, dass die Pächter alle städtischen Instandsetzungskosten übernehmen müssen. Das ruiniert jeden Pächter. Dahinter steckt die von langer Hand geplante Absicht der Stadt und von ROT/GRÜN, alle Pächter abzuschrecken.

Der gute Wille zur Verpachtung wurde stets betont- war aber nie da! Die Bürger wurden von der Stadt und Rot/Grün bewusst getäuscht!

Gute Chancen für das Sandhäuschen !

All unsere guten Argumente der Machbarkeitsstudie belegen klar, dass das Sandhäuschen erfolgreich führbar ist, wenn normale Pachtbedingungen vorliegen! Es gibt Pachtinteressenten, die sich nur unter diesen Bedingungen bewerben wollen. Diese sollen jedoch durch den Ratsbeschluß gezielt entmutigt werden. Die Freunde des Sandhäuschens treten weiter gut begründet für das Sandhäuschen als „Kultur-und Gemeinschaftsanlage“ ein, so wie es bei der Gründung 1974/75 gewollt war. Die Laurensberger brauchen keine neuen Konzepte und wollen keine Bebauung in diesem Bereich! Das Gebäude ist zukunftsfähig, denn für Familien, Bürger und Vereine ist bereits alles Nötige vorhanden und das breite Interesse der Bevölkerung am Sandhäuschen ist klar ausgewiesen!

Die Mogelpackung von Rot/Grün

Das sog. „neue Konzept“ („Familienzentrum, Multifunktionsraum“) ist Augenwischerei und völlig überflüssig! Die siebenstelligen Kosten für Neubau und Unterhaltung sind Verschwendung von Steuergeldern! Sie werden nur deshalb investiert, weil durch den Grundstücksverkauf auch viele Millionen Euro für das Stadtsäckel zusätzlich erzielt werden können. Die vergleichsweise geringen Kosten für die Instandsetzung des Sandhäuschens bringen der Stadt nichts ein. Schon seit Anfang 2000 gibt es verdeckte Überlegungen, das Sandhäuschen abzureißen und den Bereich Sandhäuschen mit Hilfe von Bauunternehmern und Investoren zu vermarkten. Jetzt wird mit dem nachgeschobenen Bedarf für Familien des Campus der RWTH argumentiert. Für wie naiv hält Rot/Grün die Laurensberger?

Der Widerstand der Laurensberger Bürger ist Pflicht!

Dieses aggressive Vorgehen der Stadt und von Rot/Grün ist ein politischer Skandal allererster Güte. Wo sind die Grundwerte der Bürgernähe und dieser Parteien geblieben?: Der öffentliche Status des Gebäudes wird ignoriert und die Bedürfnisse der Laurensberger sollen für die Finanzinteressen der Stadt und der Bauinvestoren geopfert werden. Dagegen wehren wir uns jetzt mit allen rechtlichen und bei der Kommunalwahl 2009 mit allen politischen Mitteln.

Wir setzen auf die solidarische Unterstützung der Laurensberger und haben beim Verwaltungsgericht Klage gegen die Ablehnung unseres Bürgerbegehrens durch den Rat eingereicht. Mehrere Rechtsberatungen bestätigen uns gute Chancen auf gerichtlichen Erfolg, weil das Bürgerbegehren die Kriterien für die Zulässigkeit sehr wohl erfüllt. Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger von Laurensberg auf, dem Verein Freunde des Sandhäuschens e.V. die nötigen Geldmittel für die Gerichts-und Anwaltskosten zur Verfügung zu stellen!

Perspektiven für das Sandhäuschen

Wir erwarten, dass die vorhandenen Pachtinteressenten ihre Angebote ohne die Auflage der Übernahme der Instandsetzungskosten einbringen können und dass Ihre Angebote von unabhängigen Sachver-ständigen geprüft werden! Das Sandhäuschen ist zukunftsfähig und darum werden wir uns weiter intensiv mit allen Bürgern für unsere „Kultur-und Gemeinschaftsanlage“ Sandhäuschen engagieren.

FDS - Rathausstraße 22 - 52072 Aachen - Tel. 0214/ 9329161- www.sandhaeuschen-ja.de


(Zuletzt geändert am Mittwoch, 19. Dezember 2007.)
 
 
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