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Solidaritätskundgebung für die streikenden Lokführer PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 7. November 2007 - Von Marc Treude (1764 mal gelesen)

Solidarität mit den streikenden Lokführern

Für Fretag rufen verschiedene Politiker und Gewerkschafter zu einer Solidaritätskundgebung für die streikenden Lokführer und Zugbegleiter auf. Beginn ist um 16.30 Uhr auf dem Vorplatz des Westbahnhofes.

Nachdem am vergangenen Freitag das Landesarbeitsgericht Chemnitz das Streikverbot im Güter- und Fernverkehr aufgehoben hatte, will die GDL nun weitgehende Streiks im Güterverkehr umsetzen, um einen eigenständigen Tarifvertrag zu erreichen. Dabei geht es nach Einschätzung von DIE LINKE-Ratsherr Marc Treude nicht um einen Spartentarifvertrag, sondern um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen aller Bahnbeschäftigten.

„Es geht den streikenden Kollegen um menschenwürdige Arbeitsbedingungen und um die Bezahlung geleisteter Überstunden“, so Treude. Mit der Kundgebung soll ein Zeichen der Solidarität gesetzt werden, um die GDL zu unterstützen und klarzumachen, dass dieser Streik auch andere Beschäftigte betrifft. „Es muss Schluss sein mit dem Zurückweichen vor den Angriffen der Arbeitgeber, dafür setzen die Lokführer ein Zeichen.“, so Hartwig Schaal, aktives Ver.di-Mitglied aus Alsdorf.

Weitere Aufrufer zu der Kundgebung sind:

  • Manfred Engelhardt, Personalratsvorsitzender am Studentenwerk Aachen
  • Jennifer Wörl und Doreen Ullrich, Mitglieder des Kreisvorstandes DIE LINKE Aachen
  • Marie Rosa, Ver.di-Mitglied
  • Horst Schnitzler, Mitglied des Rates der Stadt Aachen, DIE LINKE
  • Darius Dunker, Sprecher des Kreisverbandes DIE LINKE Aachen

(Zuletzt geändert am Samstag, 10. November 2007.)
 
 
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