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Frauenpower statt Eskalation bei der LINKEN Düren PDF Drucken E-Mail
Freitag, 21. September 2007 - Von z-ac (2843 mal gelesen)

Der neue Vorstand der Linken Düren
Am 20. September ist im Dürener Komm-Zentrum der Kreisverband DIE LINKE Düren gegründet worden. Die ca. 50 Teilnehmer der Veranstaltung verabschiedeten einstimmig das Gründungsmemorandum.

Damit hat nach dem bundesweiten Zusammenschluss von WASG und DIE LINKE.PDS auch der Kreis Düren einen gut aufgestellten und handlungsfähigen Kreisverband der Partei DIE LINKE.

Bei den Wahlen zum Kreisvorstand konnten alle 3 Plätze der Geschäftsführung von Frauen besetzt werden:

Kreissprecherinnen: Lisa Dmytrowski und Ute Günther, Kreisschatzmeisterin: Irene Böling.

Als Beisitzer wurden Karin Treuling, Herman Bünnagel, Siegfried Faust und Zeynel Killi gewählt.

Spannungen im Vorfeld

Im Vorfeld der Parteigründung war es in den letzten Wochen wiederholt zu Spannungen innerhalb des Übergangsvorstandes und der Stadtratsfraktion DIE LINKE/Offene Liste Düren gekommen. Sowohl die Dürener Parteigremien als auch die überraschten Mitglieder des Kreisverbandes erfuhren am Tag der Parteigründung aus der lokalen Presse, dass das Mitglied des Dürener Stadtrates Nikolaus Theodoridis in einem offenen Brief an den Dürener Bürgermeister einseitig die Stadtratsfraktion DIE LINKE/Offene Liste aufgekündigt hat.

Krisenstimmung: Theodoridis und Freye
Am Abend, auf der Gründungsveranstaltung für den Kreisverband, kam es leider zu keiner Einigung über den Fortbestand der Dürener Stadtratsfraktion. Vor den Augen der anwesenden Presse störte Nikolaus Theodoridis durch stetige Missachtung der Tagesordnung und wiederholte Zwischenrufe den Ablauf der Versammlung.

Nach dem ein Antrag von Theodoridis zur Abänderung der Tagesordnung mit überwältigender Mehrheit abgeschmettert wurde, griff dieser durch persönliche Diffamierung sowohl den Fraktionschef der Dürener Kreistagsfraktion Ernst Rabe als auch den mit der Versammlungsleitung beauftragten Landesschatzmeister Wolfgang Freye an. Der darauf folgende Unmut der Mehrheit der Teilnehmer erzürnte Theodoridis derart, dass er unter Androhung seines Parteiaustrittes die Versammlung mit seiner Gefolgschaft verließ.

Im direkten Anschluss an diesen Auftritt wurde entsprechend der Tagesordnung die Parteigründung fortgesetzt.

Beschluss der Kreismitgliederversammlung der Partei DIE LINKE Düren vom 20.September 2007:

Die Kreismitgliederversammlung fordert Niko Theodoridis auf, die Fraktion DIE LINKE/Offene Liste im Rat der Stadt Düren wieder aufleben zu lassen. Sofern Niko Theodoridis nicht bereit dazu ist, fordert die Mitgliederversammlung ihn zum Rücktritt von seinem Ratsmandat auf. Die Wählerinnen und Wähler der Offenen Liste haben bei der letzten Kommunalwahl DIE LINKE/Offene Liste gewählt, weil sie eine linke Ratsfraktion in Düren wollten. Die Auflösung der Fraktion, die in den dafür vorgesehenen Gremien des Kreisverbandes in keiner Weise abgestimmt war, kommt einer Täuschung der Wählerinnen und Wähler gleich.

 

 


(Zuletzt geändert am Montag, 24. September 2007.)
 
 
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