| Dem Schwindel ein Ende – Petition für reale Arbeitslosenstatistik |
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Mittwoch, 20. Juni 2007 - Von Andrej Hunko (3257 mal gelesen) „Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast" - dieses fälschlicherweise Winston Churchill zugeschriebene Bonmot trifft in besonders eklatanter Weise für die all monatliche Arbeitslosenstatistik zu. Bundesregierung und Arbeitsagentur, die bislang die Arbeitslosenstatistik erhebt, dient die „Schönfärberei einer grausamen Wirklichkeit" der Bestätigung ihres Kurses. „Der Aufschwung ist da - und er kommt allen zu Gute" ist die frohe Botschaft, die geglaubt werden soll. Wer davon nichts merkt, ist selber schuld.
Nun ist recht erfolgreich eine Petition Ehrgeiziges Ziel Bis zum 16. Juli sollen 50.000 Unterschriften zusammen kommen, so das ehrgeizige Ziel des Aktionsbündnis Sozialproteste, das die Petition unterstützt. Laut Grundsätzen des Petitionsausschusses des Bundestages (§ 8.4.4) werden bei 50.000 Unterstützern die Petenten in öffentlicher Ausschusssitzung angehört - es sei denn 2/3 des Petitionsausschusses lehnen dieses ab.
so Edgar Schu vom Venetzungsbüro des Aktionsbündnis gegenüber z-ac, der kräftig für weitere Unterstützung wirbt.
Offizielle Statistik
Eine detaillierte Auflistung, wer alles aus der offiziellen
Statistik gestrichen wird, lieferte Fazit dieser Untersuchung: Die Aufschwungsbotschaft sei ein "statistisches Phantasieprodukt", man könne das auch Lüge oder Demagogie nennen. Die gegenwärtige Statistik sei „ein Instrument, das die ‚Verarmung durch Arbeit' und die Erniedrigung durch Arbeit legitimiert." Jeder zweite Bezieher von Arbeitslosengeld würde in der staatlichen Analyse zum Nichtarbeitslosen.
so Edgar Schu weiter. Die Petition:(Zuletzt geändert am Dienstag, 26. Juni 2007.) |
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