| Anti-G8-Demo in Rostock: Eskalierende Polizeitaktik und Provokationen liefern die erwünschten Bilder |
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Sonntag, 3. Juni 2007 - Von Andrej Hunko (3399 mal gelesen)
„Wir müssen den Krieg in diese Demo tragen“ zitiert der Spiegel Was ist wirklich gesagt worden?
so der philippinische Globalisierungskritiker Walden Bello vor 80.000 Menschen am Rostocker Hafen.
Schlechte Englischkenntnisse des Spiegelredakteurs? Gewiss nicht. Diese Fälschung des Spiegels, ist symptomatisch für die Berichterstattung über die Rostocker Großdemonstration.
[update 4.6.07: Mittlerweile distanziert
[update 6.6.07:
Inzwischen ist die Chronolgie der Falschmeldung aufgearbeitet. DPA hat
sich bei Walden Bello entschuldigt. Eine gute Zusammenstellung des
ganzen Vorgangs findet sich hier
Z-AC hatte die obige Gegenüberstellung der Zitate einer attac-Pressemitteilung vom 3. Juni entnommen.] Dass nicht die Bilder und Losungen der Zehntausenden friedlich und phantasievoll demonstrierenden Menschen aus vielen Ländern die Schlagzeilen beherrschen, sondern unschöne (Rand-)Szenen des Krawalls, ist kein Zufall, sondern Kalkül. Anlässe lassen sich bei 80.000 Menschen finden und sie wurden gefunden. ProvokationenEine Demoteilnehmerin aus Aachen berichtete gegenüber z-ac von einer Gruppe, die gerade durch Steinwürfe einen Wasserwerfereinsatz der Polizei ausgelöst hatte: „Sie standen lachend abseits der anderen. Auf ihrer Kleidung konnte ich den Schriftzug ...'honour' in Frakturschrift erkennen. Was davor stand konnte ich nicht erkennen, aber es erinnert mich an „blood & honour“ der Nazis. Es gibt wohl keine Linken, die so was tragen würden.“ Knapp 40 Aachenerinnen und Aachener waren per Bus nach Rostock gefahren und kamen am frühen Sonntagmorgen wohlbehalten zurück.
Viele Augenzeugen
so das Aachener Stadtratsmitlied Marc Treude, der auch nach Rostock gefahren war. Eskalierende Polizeigewalt
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