Freitag, 8. Juni 2007 - Von Andrej Hunko (5337 mal gelesen)
Wie das "Postbotenforum "
berichtet, ist die Insolvenz des privaten Briefzustellers Jurex heute
"aus formalen juristischen Gründen" zurück gezogen worden. Als
eigentlicher Grund wird vermutet, dass damit der Preis für laufende
Übernahmeverhandlungen hoch gehalten werden soll.
Ein nicht
näher genannter Investor will das in Zahlungsschwierigkeiten geratene
Unternehmen mit Sitz in Erkelenz übernehmen. Die Verhandlungen sollen
bis Montag zum Abschluss kommen. Im Zuge des bisherigen
Insolvenzverfahrens seien schon große Kunden abgesprungen - etwa aus
Hamburg und Niedersachsen.
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Mittwoch, 6. Juni 2007 - Von z-ac (1671 mal gelesen)
Unter dem Motto "Es ist 5 vor 12" plant das "Dürener Bündnis
gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt" am kommenden Samstag (9.
Juni) eine "machtvolle Kundgebung" in Inden-Altdorf.
In Inden-Pier, ca 4 km entfernt , hatte vor wenigen Wochen ein Treffen von rund 100 Neo-Nazis auf dem Privatgrundstück des NDP-Kreisvorsitzenden Ingo Haller stattgefunden.
Nach Informationen der Antifa Düren , die auch Teil des BgR Düren ist, ist dort ein "erneutes Treffen von Neonazis" angekündigt.
Zum Aufruf:
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Sonntag, 20. Mai 2007 - Von z-ac (2960 mal gelesen)
In unserer Rubrik "Dokumentation" sind jetzt Redebeiträge von der Protestkundgebung im Hof anlässlich der Karlspreisverleihung an Javier Solana nachzulesen:
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Freitag, 18. Mai 2007 - Von Antifa Düren (2576 mal gelesen)
 Märtyrer-Figur für Nazis: Leo Schlageter Für morgen (Samstag, 19. Mai) planen Neonazis im „Raum
Aachen" ein bundesweites „Schlageter -Treffen".
Bei diesem „Tag des Nationalen Widerstands", der seit
Wochen mit Flyern und auf diversen neonazistischen Homepages beworben wird,
soll es neben einem „Balladenabend" auch Reden des ehemaligen Kaders (und nun
NPD-Mitglied) der „freien Kameradschaften", Ralph Tegethoff, und des Altnazis
Otto Riehs geben.
Derzeit verdichten sich die Hinweise, dass die konspirativ geplante
Veranstaltung im Raum Düren stattfinden wird. U.a. bereitet sich die Polizei im
Kreis Düren auf einen Einsatz im Zusammenhang mit dem angekündigten
„Schlageter-Treffen" vor.
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Donnerstag, 10. Mai 2007 - Von Klaus Ernst (1786 mal gelesen)
Während die SPD im Bremer Wahlkampf den Wählern
vorgaukelt, sie sei für die Einführung eines Mindestlohns, verhindert
sie im Bundestag eine Mehrheit dafür.
Am 9.5. stimmte die Koalition einheitlich für die Absetzung des
Tagesordnungspunktes Mindestlohn von der Tagesordnung des Ausschusses
für Arbeit und Soziales. Die SPD wollte unbedingt vermeiden, dass sie
vor den Landtagswahlen in Bremen zu einer Abstimmung über ihre eigenen
Forderungen gezwungen wird, die DIE LINKE. wortgleich in einem Antrag
vorgelegt hat. Sie hat damit aktiv verhindert, dass es mit den Stimmen
der Opposition zu einem Durchbruch beim Mindestlohn kommt.
Wie schon bei der Gesundheitsreform und der Rente ab 67 ist die SPD auf
der Flucht, wenn es zum Schwur kommt. Das Abhängen in einer
Arbeitnehmerfeindlichen Regierung ist ihr wichtiger, als das
Durchsetzen von
Existenz sichernden Mindestlöhnen. Für Gewerkschafter besonders
unappetitlich anzusehen ist dabei stets das Verhalten vermeintlicher
SPD-Linker wie Klaus Brandner, Andrea Nahles, Anton Schaaf, Andreas
Steppuhn, die auch bei dieser Abstimmung Gewehr bei Fuß an der Seite
der Konservativen standen.
Die SPD tut so, als wäre sie für den Mindestlohn, verhindert aber seine
Einführung. Sie täuscht und hintergeht ihre Wählerinnen und Wähler und
die Bevölkerung. Für Sonntag ist zu hoffen, dass die Bürgerinnen und
Bürger in Bremen dieser verlogenen SPD- Politik einen Denkzettel
verpassen.
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Mittwoch, 9. Mai 2007 - Von Horst Schnitzler (2183 mal gelesen)
Ungewöhnlicherweise an einem Donnerstag werden um 15:30
Uhr
Vertreter der Initiative Montagsdemo vor der Aachener Arbeitsagentur,
Roermonder
Straße 51, gegen dortige Aktivitäten der Bundeswehr
protestieren.
Armut und Perspektivlosigkeit - auch während eines Aufschwungs am
Arbeitsmarkt, wovon über vier Millionen Betroffene nichts merken -
machen
Menschen anfällig für jeden Job, sei er noch so "schmutzig".
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Freitag, 20. April 2007 - Von Darius Dunker (2583 mal gelesen)
Der ehemals im verbrecherischen US-Gefangenenlager Camp Delta bei Guantánamo gefangen gehaltene Bremer Murat Kurnaz berichtet in einem Gespräch, das die ARD gestern ausstrahlten, Details der Menschenrechtsverletzungen in dem Lager. Bei Verhören sei er oft gequält und misshandelt worden, habe aber alles getan, um anschließend bloß nicht auf die Krankenstation gebracht zu werden. Er habe nämlich mitbekommen, dass andere Gefangene aus der Krankenstation ohne medizinischen Grund mit Amputationen zurückkehrten, beispielsweise seien ihnen völlig gesunde Finger amputiert worden.
Der Beitrag ist HIER als Video zu sehen.
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Mittwoch, 11. April 2007 - Von Darius Dunker (3740 mal gelesen)
Bernhard Nolz, Träger des Aachener Friedenspreises 2002 ,
hat die Kritik der Bundesvorsitzenden von Bündnis 90 / Die Grünen,
Claudia Roth, an der Friedensbewegung zurückgewiesen. Roth habe der
Friedensbewegung "eine pauschale Ablehnung des Militärischen" zum
Vorwurf gemacht. Dieser Vorwurf sei auch berechtigt, schreibt Nolz in
einer Pressemitteilung.
Die Friedensbewegung lehnt in der Tat militärische Gewalt zur
Lösung von Konflikten ab. Das macht ja gerade unsere Friedensgesinnung
aus, dass sie sich grundsätzlich gegen jede militärische Gewaltaktion
ausspricht und aktiv dazu beiträgt, dass gewaltfreie Methoden der
Konfliktaustragung zur internationalen Routine werden können. Dann
schickt man eben keine Tornados, sondern Friedensfachkräfte nach
Afghanistan.
Den vollständigen Text seiner Pressemitteilung haben wir hier dokumentiert.
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Sonntag, 1. April 2007 - Von Andrej Hunko (2580 mal gelesen)
 Mindestlohn in Europa Die kommende Montagsdemo um 18 Uhr am Kugelbrunnen will die
grassierende Ausbreitung von Hungerlöhnen thematisieren. Mit der Einführung von
Hartz IV und den 1-Euro-Jobs hat eine Lohndumping-Spirale eingesetzt.
Mittlerweile können Millionen Menschen in diesem Land von ihrer Arbeit nicht
mehr leben und müssen Hartz-IV beantragen - zur Aufstockung! Gerade die
Erwerbslosen haben ein Interesse, dass diesem Lohndumping Einhalt geboten wird.
Unsere europäischen Nachbarländer haben längst einen
gesetzlichen Mindestlohn eingeführt - in Frankreich, Belgien oder den
Niederlanden liegt er bei gut acht Euro, in Luxemburg bei über neun Euro. In
Deutschland liegt er bei null Euro!
Für die Montagsdemonstranten und die
sozialen Bewegungen ist eine Regierung, die so etwas zulässt schlicht
„sittenwidrig"; sie fordern einen Mindestlohn von zehn Euro und eine
repressionsfreie Grundsicherung für alle Bedürftigen, die eine kulturelle
Teilhabe ermöglicht.
Auf der Montagsdemo hat sich zudem die Initiative „Kein Karlspreis an
Solana" angekündigt, die weiter Unterschriften gegen die Karlspreisverleihung
an Solana sammeln will.
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Donnerstag, 22. März 2007 - Von attac Aachen (1845 mal gelesen)
 Karikatur: A. Halsband
„Krieg kriegt keinen Karlspreis - für eine soziale
und friedliche Politik in Europa und anderswo". Unter diesem Motto ruft Attac Aachen am kommenden Samstag,
24. März, ab 11'30 Uhr auf dem Markt vor dem Rathaus zu einer
Friedenskundgebung auf.
Anlass ist die diesjährige Karlspreisverleihung an Javier
Solana und die am selben Tag dazu in verschiedenen Zeitungen erscheinende
Anzeige „Nicht in unserem
Namen", die von weit über 200 Einzelpersonen aus Aachen und Umgebung
unterzeichnet wurde.
Außerdem jährt sich am 24. März der Beginn des
Jugoslawienkrieges. Den Befehl zum Beginn der Luftangriffe auf jugoslawische
Ziele hatte Javier Solana, der damalige NATO-Generalsekretär erteilt.
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