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Kultur
Sevim Dagdelen darf nicht zu Anne Will PDF Drucken E-Mail
Freitag, 16. Oktober 2009 - Von z-ac (645 mal gelesen)

Sevim Dagdelen
"Unionsfraktionsvize Wolfgang Bosbach diktiert der ARD, mit wem er diskutiert und mit wem nicht", kommentiert Hendrik Thalheim, Sprecher der Linken Bundestagsfraktion,  die Ausladung von Sevim Dagdelen durch die Redaktion der Sendung "Anne Will".

Dagdelen war von der Redaktion zunächst zur übermorgen geplanten Sendung über Fragen der Integration eingeladen und dann mit dem Hinweis auf ihre Mitgliedschaft im Verein "Rote Hilfe" wieder ausgeladen worden.

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Hasenclever-Preisträgerin Herta Müller erhält Nobelpreis PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 8. Oktober 2009 - Von Darius Dunker (687 mal gelesen)
Herta Müller (Foto: Amrei-Marie)
Den diesjährigen Literaturnobelpreis erhält Herta Müller, wie das Nobelpreiskommittee heute Mittag verkündete. Herta Müller war vor drei Jahren auch mit dem Aachener Walter-Hasenclever-Literaturpreis ausgezeichnet worden. Peinlich für Aachen.
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Slumdog Millionär: Papierflieger über Bombay PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 17. März 2009 - Von Tobias Bader (1148 mal gelesen)

Der Film Slumdog Millionär wurde kürzlich - neben vielen weiteren Filmpreisen - mit acht Oscars ausgezeichnet. Das Drehbuch für das jüngste Werk von Danny Boyle (Trainspotting, 28 Days Later) stammt von Simon Beaufoy (Ganz oder gar nicht) und basiert auf dem erfolgreichen Roman Q&A des indischen Autors Vikas Swarup. In der Öffentlichkeit wird der Film hauptsächlich als romantische Liebesgeschichte porträtiert. Jedoch befasst er sich essentiell auch mit sozialen Problemen wie Armut und Exklusion.

Im Titelsong von Slumdog Millionär verdichtet sich ein wesentliches Motiv des Films. Paper Planes von M.I.A. erzählt davon, wie aus Habenichtsen „Illegale“ und „Kriminelle“ gemacht, wie Opfer zu Tätern umdefiniert werden, die die Gesellschaft angeblich in ihrer Substanz bedrohten. Paper Planes bezieht sich auf die Terror-Paranoia nach dem 11. September 2001, die ImmigrantInnen, sozial Deklassierte und Minderheiten -im übertragenen Sinne einfache Papierflieger (Paper Planes)- zu Werkzeugen und Überbringern von Terror und Zerstörung werden lässt.

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Großeinsatz gegen linke Privatparty in Aachen PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 10. August 2008 - Von Darius Dunker (2539 mal gelesen)

Eine private Party mehrerer Wohngemeinschaften in der Aachener Aretzstraße wurde am Samstagabend Schauplatz eines völlig überzogenen und teilweise brutalen Einsatzes von Ordnungsamt und Polizeikräften. Bereits kurz nach 22 Uhr versuchten die Einsatzkräfte, die Party angeblich wegen Ruhestörung zu beenden. Zu diesem Zeitpunkt war von der Party nicht mehr viel zu hören und nach Aussagen von Gästen die Musikanlage auch bereits weitgehend abgebaut, von einer ernsthaften Lärmbelästigung konnte keine Rede mehr sein. Verterter des Ordnungsamtes behaupteten jedoch, es wäre mit späterer erneuter Ruhestörung zu rechnen, deshalb müsste die Party gewaltsam aufgelöst werden. (1. Update)

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Alles nur Theater PDF Drucken E-Mail
Montag, 27. August 2007 - Von Darius Dunker (2465 mal gelesen)
Das war wohl nichts: die diesjährige Gala am Theaterfest bestritt das Stadttheater alleine. Wo sonst gemeinsam mit den freien Theatergruppen und weiteren Kulturschaffenden die große Vielfalt - allerdings auch das sehr unterschiedliche Niveau - der Aachener Kulturszene vorgeführt wurde, lieferte das Stadttheater in diesem Jahr alleine ein lustloses Kurzprogramm aus Opernarien und winzigen Ausschnitten der kommenden Theaterspielzeit.
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Elektrostreicherinnen in der Raststätte Lothringerstraße PDF Drucken E-Mail
Montag, 27. August 2007 - Von Darius Dunker (2480 mal gelesen)

Mal wieder feine elektronische Musik aus Belgien: Die beiden Musikerinnen Sonja Haering und Fedra Coppens aus Aarschot (bei Löwen) kommen mit elektrischer Geige, Keyboards, Gesang und Elektronik nach Aachen. Ihr Konzert am 7. September im Kulturzentrum "Raststätte" in der Lothringerstraße soll schlappe drei Euro Eintritt kosten, wenn ich mich richtig erinnere. So ganz genau kann man das nicht wissen, denn sowohl Mitras als auch Raststätte haben zwar nette Webseiten, aber leider keine Angaben zu dem Eintrittspreis. Die zwischenzeitlich gelöschte Myspace-Seite External link von Mitras ist inzwischen wieder rudimentär aufgetaucht, die Preisangabe zu dem Konzert hat Rupert Murdoch aber offenbar ebenso geschluckt wie die Selbstbeschreibung, mit der sich die Musikerinnen seiner Myspace-Community vorgestellt hatten. Damit ist auch der Vergessenheit anheimgestellt, dass die Damen nach eigenen Angaben nicht nur die Ehre hatten, mit Björk auf Tour zu sein, sondern wohl auch mit André Rieu, bis sie sich entschlossen, ein eigenes Musikprojekt zu starten, - und das ist vielleicht dann doch besser so.

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Ganz unten, mittendrin PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 5. August 2007 - Von Alban Werner (2776 mal gelesen)
FotoDie Tragikomödie „Du bist nicht allein" von Bernd Böhlich ist nicht nur filmisch ein echter Geheimtipp, sondern öffnet auch den Blick für die Alltagsrealitäten der Menschen in Zeiten von Hartz IV, Niedriglohn und Prekarisierung.
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Spielmannszug Rothe Erde dampft im Wild Rover PDF Drucken E-Mail
Montag, 25. Juni 2007 - Von Spielmannszug Rothe Erde (3082 mal gelesen)

Fast 200 Jahre nach den ersten Schritten zur Nutzbarmachung der Elektrizität muss man doch nicht mehr unplugged spielen!

Der Spielmannszug Rothe Erde mit sechs Musikern in der Besetzung dr, b, git, el-p, tp, as, samt und sonders Absolventen der Musikschule Kempinski ("Haupsaach et gruhft"), dampft sich am kommenden Freitag durch sein abwechslungsreiches Repertoire, den Rockern zu schräg, den Jazzern zu laut.

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RWTH: Eine Woche „festival contre le racisme“ PDF Drucken E-Mail
Montag, 11. Juni 2007 - Von ASTA RWTH (2682 mal gelesen)

Am heutigen Montag beginnt in Aachen das "festival contre le racisme External link ".

Rassismus und Diskriminierung sind auch Themen, welche die Studierenden etwas angehen. Rechtsextreme Übergriffe, wie der auf den jungen Wissenschaftler Ermyas M. in Potsdam am Ostermontag 2006, sind nur die Spitze des Eisberges.

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Herta Müller: "Mit 17 freiwillig in der Waffen-SS gewesen zu sein, das werfe ich ihm vor" PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 20. September 2006 - Von Darius Dunker (2855 mal gelesen)
Mit 17 freiwillig in der Waffen-SS gewesen zu sein, das werfe ich ihm vor. Wie könnte ich es ihm nicht vorwerfen? Ich meine, mit 17 ist man schon ziemlich erwachsen. […] Ich selbst stand mit 17 auch vor der Entscheidung, ob ich mich mit dem Regime arrangiere, und ich habe es nicht getan, um nicht den gleichen Fehler zu machen wie er.
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