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Dienstag, 20. Februar 2007 - Von Andrej Hunko (3652 mal gelesen)
 Kein Karlspreis an Solana!
Die Verleihung des diesjährigen „Karlspreises zu Aachen " an den „Hohen
Vertreter für die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik" Javier Solana ist von
überregionaler Bedeutung und steht für die Militarisierung der Europäischen
Union. Solana war während des Krieges gegen die Bundesrepublik Jugoslawien
NATO-Generalsekretär und erteilte am 24. März 1999 den Angriffsbefehl für die
76-tägige Bombardierung. Er gilt als Architekt des militärischen Teils des
EU-Verfassungsvertrages, der unter deutscher Ratspräsidentschaft neu angeschoben
werden soll. Jüngst outete er sich innerhalb der EU als Scharfmacher im
drohenden Iran-Krieg.
In Aachen und darüber hinaus formiert sich Protest gegen die am
Himmelfahrtstage geplante Preisverleihung - zwei Wochen vor dem G8-Gipfel.
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Sonntag, 21. Januar 2007 - Von Darius Dunker (3290 mal gelesen) Wie die Süddeutsche Zeitung in insgesamt neun Artikeln der
Freitags- und der Samstagsausgabe detailliert berichtet, war der
amtierende Außenminister
Deutschlands,
Frank-Walter Steinmeier (SPD) offenbar wesentlich mitverantwortlich
dafür, dass ein bekanntermaßen unschuldiger Mann, der
Bremer Murat Kurnaz, fast fünf Jahre im menschen- und
völkerrechtswidrigen US-Folterknast in der Bucht
von Guantánamo verbringen musste. Die rot-grüne
Bundesregierung hatte demnach all die Jahre massiv dagegen
gearbeitet, dass Murat Kurnaz von den USA freigelassen und nach
Deutschland ausgewiesen werden könnte und zugleich Kurnaz'
Anwalt und die Öffentlichkeit massiv über die eigene
Verantwortung für den Fall und das Verhältnis zu Guantánamo
getäuscht.
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Sonntag, 14. Januar 2007 - Von Darius Dunker (3356 mal gelesen)
 Kein Karlspreis an Solana Auch wenn natürlich klar ist, dass die Verleihung des Karlspreises an Javier Solana in der Tradition und Zielsetzung des Karlspreises eigentlich nur konsequent ist, möchten einige AachenerInnen doch ein bis ins bürgerliche Milieu hinein wirkendes Zeichen gegen diese öffentliche Ehrung eines Militärpolitikers setzen. Dazu ist für Ende März eine Anzeige im Mantelteil der beiden Aachener Lokalzeitungen geplant. Um den Text der Anzeige gab es wegen der Bezugnahme auf den Volksbegriff einige Debatten im Kreis der InitiatorInnen. Inzwischen habe sich dennoch über 70 ErstunterzeichnerInnen gefunden, die die geplante Anzeige unterstützen - darunter nicht wenige bekannte Mitglieder des Aachener Friedenspreises, jenes Vereins, der sich in Reaktion auf die Karlspreisverleihung an einen anderen Bellizisten, Henry Kissinger , im Jahre 1987 als eine Art Gegenveranstaltung mit eigener Preisverleihung gegründet hatte.
Wer sich gegen einen Geldbetrag von 20, 10 oder 1 Euro (je nach Finanzlage) an der Anzeige beteiligen möchte, kann sich per Internet melden. Alles weitere unter kein-karlspreis-an-solana.de .
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