Donnerstag, 17. Januar 2008 - Von Oskar Lafontaine und Paul Schäfer (3001 mal gelesen)
 Die Propagandafotos täuschen: ISAF ist längst in Kriegshandlungen verwickelt (Foto:ISAF) "Mit dem geplanten Einsatz von Kampfverbänden der Bundeswehr holt die
Bundesregierung wider alle Vernunft den Terror ins Land", erklärt der
Vorsitzende der Fraktion Die Linke, Oskar Lafontaine, zur Absicht
deutsche Kampftruppen an den Hindukusch zu entsenden.
"Die Bundesregierung verstrickt Deutschland endgültig in den
völkerrechtswidrigen Krieg in Afghanistan. Die Entsendung der Tornados
entpuppt sich damit als das, was es von Anfang an war: die direkte Vorbereitung der deutschen Kriegsbeteiligung."
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Mittwoch, 16. Januar 2008 - Von Darius Dunker (2919 mal gelesen)
 Der Karlspreis-Protest formiert sich Ein Bündnis verschiedener
Gruppen der linken und sozialen Bewegung ruft zu Protesten gegen die
diesjährige Karlspreisverleihung an Angela Merkel mit Nicolas Sarkozy als
Laudator auf.
Bei ihrem Vorbereitungstreffen am Montag verständigten sich Mitglieder verschiedener Gruppen aus Aachen, Heinsberg und Lüttich auf eine erste gemeinsame Erklärung.
Sie soll den Auftakt bilden zu einer zwanglosen Zusammenarbeit verschiedenster Organisationen und Einzelpersonen, die am ersten Mai gegen die Karlspreisverleihung an Angela Merkel und ihren Festredner Nicolas Sarkozy protestieren wollen.
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Freitag, 23. November 2007 - Von Darius Dunker (2905 mal gelesen)
 Wenig Gelände unter Kontrolle: US-Militär auf der Suche nach Taliban, September 2007 (Foto: US-Militär, gemeinfrei) Wie desaströs entgegen allen Behauptungen von substanziellen Fortschritten die bisherige Bilanz des militärischen Versuchs, das Taliban-Regime in Afghanistan zu verdrängen, ausfällt, verdeutlichte dieser Tage laut Presseberichten das Senlis Council. Die Organisation, die sich als Thinktank für internationale Politik bezeichnet und selbst in Afghanistan engagiert ist, erklärte dieser Tage, nach ihren Analysen sei inzwischen über die Hälfte des Landes wieder unter Kontrolle der Taliban.
Zu den daraus abgeleiteten Forderungen, das militärische Engagement jetzt noch zu verstärken, und dem Vorschlag aus Reihen der SPD, eine "landesweite ISAF-Eingreiftruppe für Afghanistan " zu schaffen, äußert sich Paul Schäfer, der für DIE LINKE im Wahlkreis Düren im Bundestag sitzt. Auch er fordert einen Tabubruch.
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Dienstag, 13. November 2007 - Von Heiner Jüttner (2501 mal gelesen)
Die zunehmenden Auslandseinsätze der Bundeswehr,
oft ausgestattet mit einem so genannten „robusten Mandat" und in Verbindung mit
einer aggressiven Militärdoktrin im neuen Weißbuch der Bundeswehr, mit der
Selbstermächtigung der NATO zu weltweiten Interventionen und mit der Militarisierung
der EU in deren neuem Reformvertrag lassen es geboten erscheinen, einmal zu
untersuchen, welche Möglichkeiten und Grenzen die UN-Charta für Militäreinsätze
vorgibt.
Dabei ist klar, dass das, was völkerrechtlich zulässig ist, noch
längst nicht politisch angebracht oder gar gerechtfertigt sein muss.
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Freitag, 19. Oktober 2007 - Von Detlef Peikert (3001 mal gelesen)
 Peter Strytynski Diskussionsveranstaltung mit Dr. Peter Strutynski, AG Friedensforschung, am Donnerstag, 25.10.
Im Rahmen der Diskussionen über die Mandatsverlängerung für die
Bundeswehreinsätze in Afghanistan diskutiert die Friedensbewegung eine
prinzipielle Haltung zur Frage von Auslandseinsätzen der Bundeswehr.
Im
Hinblick auf die Verantwortung, einer Vermeidung von Genozid und
Völkermord nicht im Wege zu stehen, gerät u.a. die Interpretation der
Charta der Vereinten Nationen in den Mittelpunkt strittiger Ausdeutung.
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Donnerstag, 18. Oktober 2007 - Von Bernhard Schmid, Paris, labournet (2574 mal gelesen)
 In Frankreich stand (fast) alles still, Blid aus LinkeZeitung Am heutigen Donnerstag früh hielt der Streik in den
öffentlichen Transportmitteln Frankreichs, was er versprochen hatte.
Der
Verkehr bei der Nationalen Eisenbahngesellschaft SNCF war „sehr stark
gestört" (laut Reuters-Meldung von 08.03 Uhr). Der geschäftsführende
Generaldirektor der SNCF, Guillaume Papy, erklärte am Vormittag in der
Tageszeitung ‚Le Parisien', im Vergleich zu einem normalen Tag
verkehrten nur „5 Prozent der Züge".
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Donnerstag, 18. Oktober 2007 - Von Markus Kirch (3194 mal gelesen)
 Thomas Immanuel Steinberg, Foto: Markus Kirch Bericht von der Diskussionsveranstaltung in Aachen
Wie bereits am 2. Oktober 2007 in z-ac.de
angekündigt, fand am Dienstag in Aachen eine Podiumsdiskussion mit den
Journalisten Andreas Zumach (taz-Korrespondent für internationale
Sicherheitspolitik) und Thomas Immanuel Steinberg (SteinbergRecherche.com)
statt.
Eingeladen hatte der Aachener Friedenspreis und das Anti-Kriegs-Bündnis Aachen , gekommen waren etwa 50 Personen.
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Samstag, 29. September 2007 - Von Darius Dunker (2928 mal gelesen)
 Munition in Elsenborn, hier 1944 In der kommenden Woche sind auf dem grenznahen belgischen Militärgelände Camp Elsenborn zwischen Kalterherberg und Bütgenbach wieder schwere Militärübungen geplant. Die belgische Luftwaffe übt gemeinsam mit NATO-Partnern den Einsatz von Bomben, Raketen und Artilleriekanonen - laut Lokalpresse "in Vorbereitung auf ihre künftigen Auslandseinsätze".
Außer durch die NATO wird das Gelände mitten im Deutsch-Belgischen Naturpark auch von der Rüstungsindustrie genutzt. Die belgisch-amerikanische Firma Mecar führt trotz grenzüberschreitender Proteste auf dem Gelände Munitionstests durch - und zwar offenbar ohne umfassende Genehmigung.
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Freitag, 7. September 2007 - Von Horst Hilse (2937 mal gelesen)
 Claudia Haydt (links) von der Informationsstelle Militarisierung Am Dienstag, dem 4. September
fand in Köln unsere Mobilisierungsveranstaltung zur Demonstration gegen den
Krieg in Afghanistan statt. Organisatoren war ein Bündnis aus
isl, NLO, RSB, SALZ e.V., SAV und Sympathisanten der il sowie Radikale
Linke.
Als Referentin hatten wir
Claudia Haydt von der Informationsstelle Militarisierung (IMI) in Tübingen
gewinnen können. Die Moderation der
Veranstaltung hatten Danny (SAV) und Ralf (RSB) übernommen.
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Sonntag, 26. August 2007 - Von Bueren-Demo.de (2576 mal gelesen)
Das Recht auf die freie Wahl des Wohnortes gilt für die
meisten Menschen auf diesem Planeten nicht. Dass die Wahrnehmung dieses
Rechtes zunehmend auch militärisch verhindert wird, wird in den
bürgerlichen Medien in der Regel verschwiegen. Der Krieg gegen die
Flüchtlinge, der daraus entsteht, gehört zu den neuen Erscheinungen
einer Kriegspolitik, die sowohl die stofflichen Ressourcen der Erde,
wie auch die Arbeitskraft der Menschen für eine Minderheit der
Weltbevölkerung in Anspruch nehmen will. Die Mehrheit wird so von
Wohlstand und sozialen Rechten, wie dem der Freizügigkeit,
ausgeschlossen.
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