Donnerstag, 11. Dezember 2008 - Von Tobias Bader (1494 mal gelesen) Die
indische Finanz- und Kulturmetropole Mumbai wurde in der Zeit vom 26.
bis 29. November 2008 zum Schauplatz von Attentaten, über deren
Motive sehr viel spekuliert wird. Es gibt dazu jedoch nach wie vor
wenig gesicherte Erkenntnisse. Während dieser 60 Stunden herrschte
in Indien der mediale Ausnahmezustand. Der „Krieg gegen Mumbai"
dominierte
die Tageszeitungen, Nachrichtensender und Boulevardblätter. Nicht
nur indische News
Channels
wie NDTV, Star
News
Indien (der wie Fox
News
zum Murdoch-Imperium zählt) und CNN-IBN,
der indische Ableger von CNN
international,
sondern auch ein Großteil der internationalen Berichterstattung
stürzte sich auf die Ereignisse, die sodann mit den Anschlägen vom
11. September 2001 in einen Zusammenhang gestellt wurden. Fortan
wurde in den Medien - fern jeglicher politischer und moralischer
Verhältnismäßigkeit - über „Indiens 11. September", India's
9/11,
schwadroniert.
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Samstag, 6. Dezember 2008 - Von Darius Dunker (1816 mal gelesen) Andrea Riccardi, Gründer der
Gemeinschaft Sant'Egidio, wird im kommenden Jahr den
Internationalen Karlspreis erhalten. Die katholische Organisation ist
besonders wegen ihrer Bemühungen um Vermittlung in religiösen und
ethnischen Konflikten bekannt. 2003 hatte sie ein großes
interreligiöses Friedenstreffen in Aachen organisiert, für das man sich offenbar nun
mit dem Karlspreis bedankt. Manche Kritiker werfen der Gemeinschaft
allerdings sektenähnliche Strukturen vor.
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Montag, 17. November 2008 - Von Darius Dunker (1435 mal gelesen)
 Kriegsministerium – geschlossen Das
Militärbündnis wird 60 Jahre alt. Politiker, Militärs und
Wirtschaftsbosse wollen diesen Geburtstag kommenden April im
französischen Straßburg und in Baden-Baden feiern. Einige von ihnen
wollen durchsetzen, dass die NATO künftig auch nukleare Erstschläge
durchführen kann, um ihre fragwürdigen Ziele zu erreichen.
Bereits am vergangenen Wochenende fanden in verschiedenen Ländern Europas Protestaktionen statt. In Belgien führten AktivistInnen der Vredesactie (Friedensaktion) eine "Schließung des Kriegsministeriums" durch. Die Aktionen sind der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Veranstaltungen anlässlich des NATO-Jubiläums.
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Sonntag, 26. Oktober 2008 - Von Darius Dunker (1597 mal gelesen)
Etwa 60 bis 70 AktivistInnen aus Belgien und Deutschland sind in das Abschiebezentrum Vottem im Norden Lüttichs eingedrungen und haben damit zumindest für einen Tag die menschenverachtende EU-Abschiebemaschinerie aufgehalten.
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Montag, 6. Oktober 2008 - Von Heiner Jüttner (1595 mal gelesen) Militäreinsätze
im Ausland werden zunehmend mit humanitären Erwägungen
gerechtfertigt, auch wenn sie im Widerspruch zum Völkerrecht,
zur UN-Charta und zum Grundgesetz erfolgen. Jüngste Erfahrungen
zeigen, dass es alarmierende Ansätze gibt, das Gewaltmonopol der
Vereinen Nationen auszuhöhlen. Die Angriffskriege gegen
Jugoslawien und den Irak sind dafür prägnante Beispiele.
Aber auch der Krieg gegen und in Afghanistan steht auf einer
völkerrechtlich ausgesprochen dünnen Grundlage.
Der
Aachener Friedenspreis hatte daher am 26.9.2008 Professor Norman
Paech zu Gast, außenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion
der Linken und früher Hochschullehrer mit Schwerpunkt
Völkerrecht. Rund 30 Gäste waren zu seinem Vortrag in die
Katholische Hochschulgemeinde gekommen.
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Sonntag, 7. September 2008 - Von Walter Schumacher (1861 mal gelesen)
 Naqibullah Shorisch, Otmar Steinbicker, Andreas Buro; Foto: WS Bericht von der und Kommentar zur Veranstaltung "Neue Chancen für Afghanistan?" am 30.8.08 in der KHG, Aachen.
Der Aachener Friedenspreis hatte die Referenten Andreas Buro und Naqibullah Shorisch zur Vorstellung einer "neuen Initiative für eine Friedenslösung in Afghanistan" eingeladen, Moderator war Otmar Steinbicker.
Andreas Buro, einer der diesjährigen Preisträger des Aachener Friedenspreises referierte über den Inhalt seines neuesten Monitoring-Dossiers zu Afghanistan.
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Freitag, 29. August 2008 - Von z-ac (1612 mal gelesen) Zum am Montag 1. September stattfindenden EU-Sondergipfel und der am
gleichen Abend im Europäischen Parlament erfolgenden Debatte warnt der linke Europaparlamentarier Tobias Pflüger vor einer weiteren Eskalation in Richtung eines Kalten Krieges. Beide Seiten hätten das Völkerrecht verletzt - wenn nun die EU einseitig Partei ergreife, untergrabe dies jegliche Glaubwürdigkeit ihres Vermittlungsversuches. Deshalb seien auch einseitige Sanktionen der EU gegen Russland kontraproduktiv. Zudem habe die EU ohnehin eine Mitverantwortung für den Konflikt.
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Donnerstag, 7. August 2008 - Von Tobias Pflüger (1551 mal gelesen)
Vom 01. - 06. August war in
Saarbrücken die Europäische Sommeruniversität (ESU) der europäischen attacs
mit über 800 Teilnehmer/innen aus 28 Ländern Europas und darüber
hinaus. Im Rahmen des vielfältigen Programms (das im übrigen auch viel
Spaß gemacht hat) war ein wichtiges Thema auch die Verteidigung des
irischen NO zum Lissabonner Vertrag.
Im Vorfeld war es uns gelungen,
dass Brendan Young von der progressiven NO-Campaign in Irland (www.CAEUC.org )
nach Saarbrücken kommen und an einer Reihe von wichtigen
Veranstaltungen dort teilnehmen konnte. Brendan Young wurde auf dem
großen Strategie-Forum am Mittwochabend für das irische No regelrecht
gefeiert!
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Sonntag, 22. Juni 2008 - Von Michael Pusch (1803 mal gelesen)
Außenseiter holt den Titel
Während
in den Alpen noch fleißig um den Erfolg gekickt wird, steht der
Europameister schon fest! Dieser Titel gebührt zweifelsohne den
Menschen in Irland!
Allen
Verleumdungen, Unterstellungen und Drohungen zum Trotz haben sie den
EU-Reformvertrag, auch als Lissabon-Vertrag bekannt, abgelehnt.
Herzlichen Glückwunsch!
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Dienstag, 17. Juni 2008 - Von Sibylle Schweizer und Darius Dunker (1893 mal gelesen)
Am kommenden Mittwoch soll
in Straßburg eine Abschieberichtlinie verabschiedet werden,
derzufolge Flüchtlinge europaweit bis zu 18 Monate inhaftiert
werden und mit einem fünfjährigen Wiedereinreiseverbot
belegt werden können. Diese barbarische Richtlinie würde
bis zu acht Millionen Menschen in Europa betreffen, deren einziges
Verbrechen darin besteht, woanders geboren worden zu sein und hier
leben zu wollen. [Update]
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