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Internationales
Ein Königreich neuerdings demokratischer als eine Republik?
Freitag, 26. Februar 2010 - Von Walter Schumacher (1172 mal gelesen)

Letzte Woche ist die Regierung des Königreichs der Niederlande zurückgetreten. Der Streit und letztlich der Bruch der Regierungskoalition entzündete sich an der Frage, ob die Niederlande weiterhin Soldaten nach Afghanistan entsenden sollen. Da die Mehrheit der Niederländer eine weitere Beteiligung am Afghanistankrieg ablehnt, wollte auch die PVDA den Kriegskurs nicht weiter mittragen und hat daher die Regierungskoalition verlassen.

Auch in der Bundesrepublik Deutschland ist die überwiegende Mehrheit der Menschen gegen den Afghanistankrieg. Trotzdem will die deutsche Regierung diesen Krieg fortsetzen und sogar noch verschärfen. Ende Februar wird im Bundestag über die Erhöhung des Bundeswehrkontingents in Afghanistan abgestimmt.

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Politisches Institut der RWTH beteiligt sich an Kriegs-Propaganda
Dienstag, 22. Dezember 2009 - Von Walter Schumacher (2029 mal gelesen)

Über 150 ZuhörerInnen erschienen zu einer Veranstaltung mit dem Titel „8 Jahre Afghanistan. Eine Bilanz". Diese überwiegend jungen Studierenden wollten sich über den Afghanistankrieg informieren und diskutieren. Ein Hörsaal der RWTH war mit ernsthaft fragenden Menschen gefüllt, eine Mobilisierung, die die Anti-Kriegs-Bewegung momentan nicht schafft.

Aber vorne auf dem Podium wurde Pro-Kriegspropaganda betrieben - nicht plumpe, aber eindeutige.

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Ein Tritt in die richtige Richtung
Sonntag, 29. November 2009 - Von Walter Schumacher (1624 mal gelesen)

Picket-Line auf der Rathaus-Treppe
Am ersten Advent wurde auf dem Weihnachtsmarkt in Aachen für ein „Sofort raus aus Afghanistan“ geworben. Auf 25 riesigen Schildern wurde die Forderung als 25 Meter lange „Schlange aus großen Buchstaben“ durch die Menschenmassen auf dem Aachener Weihnachtsmarkt getragen. Die gelungene Aktion brachte den Kriegs-GegnerInnen sehr viel Sympathie und Zustimmung der Weihnachtsmarkt-BesucherInnen ein.

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Mogelpackung mit Beruhigungspillen
Dienstag, 22. September 2009 - Von Bundesausschuss Friedensratschlag (1260 mal gelesen)

Friedensratschlag verwirft Steinmeiers 10-Punkte-Plan für Afghanistan

Vor einigen Tagen unterrichtete Außenminister Frank Walter Steinmeier die Medien von einem 10-Punkte-Plan, der in seinem Haus erarbeitet worden sei. Darin seien Schritte formuliert, die einen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan ermöglichen sollen. Bei genauem Hinsehen entpuppe sich der Plan allerdings als eine Mogelpackung mit einer Reihe von Beruhigungspillen, die dazu dienen, die öffentliche Kritik an der Afghanistanpolitik der Bundesregierung zu besänftigen. Dies erklärten die Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag in einer Stellungnahme, die kürzlich in Kassel und Berlin veröffentlicht wurde.
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Nach dem Massaker in Afghanistan: Verteidigungsminister Jung muss zurücktreten
Dienstag, 8. September 2009 - Von Peter Strutynski (1227 mal gelesen)

Im Anschluss an ein bundesweites Treffen des "Friedensratschlags" am Wochenende in Kassel erklärte ein Sprecher zur Eskalation des Afghanistankrieges: "Wer immer noch behauptet, dass es sich beim Bundeswehreinsatz in Afghanistan um einen 'Stabilisierungseinsatz' handelt, wer immer noch leugnet, dass sich Deutschland in Afghanistan in einem Krieg befindet, lügt sich in die eigene Tasche und belügt die Bevölkerung."

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NATO macht Europa dicht - auch bei uns
Sonntag, 29. März 2009 - Von Darius Dunker (1636 mal gelesen)

Blockadetraining in Straßburg (Foto: block-nato.org)
Schon deutlich vor Beginn der geplanten Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen des westlichen Militärbündnisses wurde das Schengener Abkommen ausgesetzt, um mögliche Störungen der NATO-Jubelfeiern in Straßburg, Kehl und Baden-Baden zu unterdrücken. Davon betroffen ist auch die Aachener Region: An allen Grenzen muss offenbar jetzt mit Kontrollen gerechnet werden, auch an den kleineren Übergängen und in öffentlichen Verkehrsmitteln, wo trotz Aussetzung des Schengener Abkommens belgische, niederländische und deutsche Einsatzkräfte gemeinsam unterwegs sind.

Bei Durchsuchungen von Fahrzeugen wird nach Berichten der Lokalpresse nach "auffälligen Bannern oder Flugblättern" gesucht, aufgrund derer man "Krawallmacher" am Grenzübertritt hindern wolle. Die Kontrollen treffen bisher aber eher ganz alltägliche Grenzpendler, die mitunter nicht davon erfahren haben, dass sie wegen einer demnächst in vierhundert Kilometern Entfernung stattfindenden Veranstaltung jetzt wieder Ausweise vorzeigen müssen.

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NATO-Protest stellt Camp-Konzept vor
Dienstag, 10. März 2009 - Von NATO-Protest 2009 (1400 mal gelesen)

Der Bauernhof in Neuhof/Ganzau, der das Gelände für das Camp zur Verfügung stellt
Am Montag, 9.3. fand eine Ortsbesichtigung der von der Stadt Strasbourg zur Verfügung gestellten Flächen für ein Camp statt. Die am südlichen Stadtrand, im Stadtteil Neuhof / Stockfeld, gelegenen Gelände bestehen aus vier einzelnen Flächen und erreichen eine Gesamtgröße von ca. 16 Hektar. Während auf zwei Flächen (jeweils etwa 2 Hektar) eine dichte Grasnarbe die Erde bedeckt und gute Bedingungen bietet, sind für die zwei größeren Flächen (6 und 7 Hektar) noch umfangreiche Vorarbeiten bis zu einer Nutzung als Campfläche notwendig. Mit Stroh sollen z.B. Wege vorbereitet und das Aufstellen einer Infrastruktur ermöglicht werden.

Die Organisatoren des Camps bekräftigten, dass das Camp in Eigenregie aufgebaut und in Selbstorganisation „verwaltet“ werde. Mit Diskussions- und Abstimmungsmodi unter den Gruppen sowie der Einbindung und dem Anpacken aller, werde ein System der direkten Partizipation entwickelt werden.

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Protestcamp in Kehl droht an überzogenen Finanzforderungen der Stadt zu scheitern
Donnerstag, 12. Februar 2009 - Von Resistance des deux rives (1665 mal gelesen)
Am Mittwoch trafen sich VertreterInnen der Anti-NATO-Gruppe Resistance des deux rives mit VertreterInnen der Stadt Kehl (auf der deutschen Rheinseite bei Straßburg) und Polizei, um über die Camp-Fläche zu verhandeln. Nachdem der erste Vorschlag der Stadt - eine Wiese bei Goldscheuer, 9 km vom Kehler Bahnhof gelegen - von den GipfelgegnerInnen aufgrund der Entfernung abgelehnt worden war und die Stadtvertreter ihrerseits ein Gelände im Stadtgebiet von Kehl verweigerten, machten diese sich erneut auf die Suche nach einem geeigneten Grundstück.
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Tötungsbefehle in Afghanistan: Missachtung von Völkerrecht und Einsatzregeln
Freitag, 30. Januar 2009 - Von Paul Schäfer, MdB (1833 mal gelesen)
„Mit dem Befehl zur Anwendung militärischer Gewalt gegen mutmaßliche Drogenhändler beweist die NATO erneut, dass sie nicht willens ist, in Afghanistan auch nur die elementarsten Grundlagen von Recht und Gesetz einzuhalten“, kommentiert Paul Schäfer, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die Weisung des NATO-Kommandeurs John Craddock, Drogenhändler in Afghanistan auch ohne Nachweis einer Verbindung zu Aufständischen gezielt zu töten.
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Aachener Antikriegsbündnis zum Gaza-Krieg
Sonntag, 4. Januar 2009 - Von Antikriegsbündnis Aachen (1922 mal gelesen)

Aachener Antikriegsbündnis kritisiert die Haltung der deutschen Bundesregierung zu den Angriffen gegen Gaza

Kundgebung Donnerstag, 8. Januar, 17 Uhr, Kugelbrunnen

Das Bombardement von Gaza durch Israel hat in 7 Tagen schon mehr als 420 Todesopfer und zweitausend Verletzte gefordert. Tägliche live-Bilder zeigen, dass die Lage der Menschen in Gaza katastrophal ist. Die Verwundeten können nicht mehr versorgt werden, die Menschen hungern und leben in Todesangst.

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