Freitag, 15. Juni 2007 - Von Siegfried Faust (3648 mal gelesen)
 Mindestlohn-Truck von NGG und verdi am 11. Juni in AC, Foto: Manja Wiesner Die SPD hat bei der gestrigen Abstimmung im Deutschen
Bundestag im Schulterschluss mit CDU/CSU und FDP gegen den Antrag „Deutschland
braucht Mindestlöhne" der Fraktion DIE LINKE. gestimmt. Der Antragstext stammt einer Unterschriftenkampagne der SPD für Mindestlöhne.
Bei
der namentlichen
Abstimmung sprachen sich nur vier (!) Abgeordnete der SPD- Fraktion für
einen
gesetzlichen Mindestlohn aus.
Auch Ulla Schmidt aus Aachen und die meisten SPD-Gewerkschafter
stimmten gegen Mindestlöhne. Die Grünen unterstützten geschlossen den
Antrag der Linken.
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Dienstag, 12. Juni 2007 - Von Andrej Hunko (3601 mal gelesen)
 Foto: Walter Schumacher Rund 800 Menschen - groß und klein - haben am Mittwoch in
Aachen gegen das geplante "Kinderbildungsgesetz" (KiBiz ) der
NRW-Landesregierung protestiert.
Aufgerufen hatten
Stadtelternrat und diverse Initiativen. Sie befürchten, dass das Gesetz
zu weiteren Verschlechterungen der öffentlichen Kinderbetreuung
führt.
Weitere Bilder:
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Dienstag, 12. Juni 2007 - Von z-ac (3678 mal gelesen)
 Auch das gibt´s: CDU im Wahlkampf Bremen In den Dürener Nachrichten hat CDA Bundesvorstandsmitglied und
Fraktionschef der Dürener CDU- Stadtratsfraktion K. A. Eßer sich gegen
"sittenwidrige Löhne" ausgesprochen und die Schuld für Dumpinglöhne den
Tarifparteien zugeordnet.
Die Linke Jülich und Düren haben ihn und seine Parteifreunde beim Wort
genommen und erwarten deshalb, dass die Dürener CDU sowohl im Kreis als auch in
der Stadt auf Basis einer freiwilligen Selbstverpflichtung die Tariftreue für
Aufträge der öffentlichen Hand wieder einführt.
In einem offenen Brief werden Kreistag und Stadtrat Düren
aufgefordert, in Form einer freiwilligen Selbstverpflichtung die Tariftreue
für den Kreis und die Stadt Düren
wieder einzuführen.
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Montag, 4. Juni 2007 - Von Wim Ehlers (2925 mal gelesen)
 Foto: Tobias Peters Zu einer landesweiten Konferenz trafen sich am Samstag, 02.06.2007 von 11 bis 17 Uhr etwa 80 Betriebs- und Personalräte, Vertrauensleute und Gewerkschaftlerinnen und Gewerkschaftler auf Einladung der Linksfraktion im Deutschen Bundestag im Bürgerhaus von Kamen-Heeren zu einem Meinungsaustausch mit dem Fraktionsvorsitzenden der Linken, Dr. Gregor Gysi und dem Landesvorsitzenden
des DGB Guntram Schneider.
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Donnerstag, 31. Mai 2007 - Von Andrej Hunko (2992 mal gelesen)
Rund 250 Beschäftigte der Telekom, sowie Vertreter anderer
verdi-Fachbereiche und Gewerkschaften beteiligten sich am Mittwoch am
bundesweiten Solidaritätstag in Aachen. Einige Dutzend Passanten schlossen sich
dem Demozug vom verdi-Haus in der Harscampstr über Elisenbrunnen, Markt,
Großkölnstr. zum T-Punkt am Holzgraben an.
Laut einer Stern-Umfrage
bekunden 78% der Bevölkerung Verständnis für den Ausstand. Kein Wunder: Bei
einem bereinigten Konzernüberschuss 2006 von 3,9 Milliarden Euro sollen die
Beschäftigten Lohnkürzungen von bis zu 40% hinnehmen und auch noch länger
arbeiten.
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Samstag, 12. Mai 2007 - Von Andrej Hunko (6952 mal gelesen)
 Foto: Darius Dunker Am Donnerstag den 10. Mai plante die Bundeswehr im BIZ
(Berufsinfornationszentrum) eine Werbeveranstaltung um perspektivlosen
Jugendlichen „Karrierechance" in der Bundeswehr schmackhaft zu machen.
Enttäuschend für die Veranstalter: Nur drei (!)
Interessierte waren gekommen, allerdings auch zwanzig besorgte Bürger, die
diese zivilgesellschaftliche Durchdringung durch das Militär nicht hinnehmen
wollten.
Gleich zu Anfang erschien der zuständige Bereichsleiter der
Arbeitsagentur Hans Helmut Lehmkuhl, um mit den Demonstranten zu diskutieren.
Im Unterschied zu anderen Städten würden in Aachen keine Hartz-IV-Empfänger
verpflichtet, diese Veranstaltungen zu besuchen, die Arbeitsagentur müsse aber
über alle Berufsmöglichkeiten informieren, so auch die innerhalb der
Bundeswehr.
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Dienstag, 8. Mai 2007 - Von Andrej Hunko (4077 mal gelesen)
Die Kehrseite des "Aufschwungs":
Millionen Menschen in diesem Land schuften mittlerweile zu Löhnen unterhalb der
Armutsgrenze. Viele müssen trotz Vollzeitarbeit ALG II beantragen, andere
verzichten aus Unwissenheit oder Scham selbst darauf und lassen sich von
Familie oder Freunden aushelfen.
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Mittwoch, 2. Mai 2007 - Von Darius Dunker (2936 mal gelesen)
Auch in Lüttich fand heute eine traditionelle Maidemonstration statt, zu der die sozialdemokratische "Sozialistische Partei" (PS) aufgerufen hatte. Einige hundert ParteianhängerInnen und GewerkschafterInnen zogen in einheitlichem Rot durch die Straßen der belgischen Provinzhauptstadt an der Maas.
Nicht weit von ihnen entfernt versammelten sich aber noch hunderte andere Leute, die dann in einem eigenen bunten Zug durch die Stadt zogen. Eine Loveparade? Eine Hippiedemo? Ein Karneval der Kulturen? Nichts davon, und doch von alldem auch etwas: der Euromayday, die "Parade der MigrantInnen und Prekarisierten" fand zum wiederholten Mal außer in Mailand, Malaga, Thessaloniki, Hamburg und Berlin auch in Lüttich statt.
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Dienstag, 1. Mai 2007 - Von Darius Dunker (4134 mal gelesen)
Viele Hundert Menschen haben am Vormittag des Ersten Mai auch in Aachen demonstriert. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hatte zu der traditionellen Demonstration am Tag der Arbeit bundesweit unter dem Motto "Du hast mehr verdient - Mehr Respekt. Soziale Gerechtigkeit. Gute Arbeit." aufgerufen. Mehreren linken Gruppen in Aachen waren das ein zu dürftiges Motto. Die Erwerbslosengruppe Tatendrang und das parteiunabhängige Projekt
Neue Linke Aachen (Pronelac) hatten den DGB-Slogan um einige klare
Aussagen konkretisiert und forderten "mehr als schöne Worte", das Pronelac beispielsweise die 30-Stunden-Woche und 10 Euro
Mindestlohn.
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Samstag, 14. April 2007 - Von Andrej Hunko (5808 mal gelesen)
 Vor dem Arbeitsamt Berlin, Foto: Bundeswehr wegtreten! Die wachsende Prekarisierung und fehlende berufliche
Perspektiven insbesondere jüngerer Menschen machen gefügig, sich bei der
Bundeswehr zu verpflichten - so offensichtlich das Kalkül des in Düsseldorf ansässigen
„Zentralen Messe- und Eventmarketings der Bundeswehr" (ZeMEMBw ).
"Wir
wollen uns von anderen Arbeitgebern unterscheiden. Das Unverwechselbare
unseres Berufs, das Militärische, gehört natürlich essentiell dazu", meint
Oberstleutnant Broich in einer Selbstdarstellung der ZeMEMBw.
„Über 600 mal treten die olivgrünen Häscher in den Innenstädten, in
Schulen und auf Messen auf, um Nachwuchs für ihre völkerrechtswidrigen und
tödlichen Missionen zu werben. Diese Form der Militarisierung des öffentlichen
Lebens ist bisher viel zu wenig beachtet.", schreibt die Abgeordnete der
Linksfraktion des Bundestages, Ulla Jelpke, zu ihrer Kleinen Anfrage
„Reklameeinsätze der Bundeswehr".
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