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Arbeit und Soziales
Kronenbrot: Auf Messers Schneide!
Montag, 5. November 2007 - Von Siegfried Faust (3909 mal gelesen)

30% weniger bei Kronenbrot?
Bei Kronenbrot geht der Streit um den Tarifvertrag in eine neue Runde. Während sich die Haustarife bei Kronenbrot in der Vergangenheit am NGG-Flächentarif für Industriebetriebe orientierten, will die Unternehmensleitung jetzt die rund 30% niedrigeren Tarife des Bäckerhandwerks durchsetzen. Am Mittwoch wollen die in der NGG organisierten MitarbeiterInnen entscheiden, ob sie dagegen in unbefristeten Streik treten - und die Firmenleitung will, ganz nach Vorbild der Bahn, mit juristischen Mitteln das Steikrecht in Frage stellen.

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Bundesregierung bereitet Zerschlagung der Wohnungsgemeinschaftskultur vor
Freitag, 26. Oktober 2007 - Von Dennis Bartel (3688 mal gelesen)
Der absolute Oberhammer! Die Bundesregierung hat einen Entwurf zur Reform des Wohngeldes aufgesetzt welcher faktisch das Aus für viele Wohngemeinschaften bedeuten wird. Das Stichwort heißt ”Wohngeldnovelle“.

Merkt es euch gut, wir werden möglicherweise noch viel davon hören. Wie die Diebe hat die Bundesregierung am 12. 10. um circa drei Uhr morgens einen Entwurf zur Reform des Wohngeldes aufgesetzt, damit die Öffentlichkeit auch schön bloß nichts mitbekommt.

[update]

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Kronenbrot droht mit Streikverbot
Mittwoch, 24. Oktober 2007 - Von z-ac (4455 mal gelesen)

Warnstreik bei Kronenbrot am 18.10., Foto Ralf Roeger
Das Beispiel Mehdorns und seiner Deutschen Bahn scheint Schule zu machen: Belegschaften, die sich zur Wehr setzen wollen, sollen per Anrufung der Gerichte eingeschüchtert werden.

So auch im aktuellen Tarifkonflikt bei Kronenbrot, dem größten Backwarenabieter aus NRW mit Produktionsstätten in Würselen, Köln und Witten und 1.200 Beschäftigten.

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Korpsgeist oder Solidarität
Freitag, 19. Oktober 2007 - Von Alban Werner (3358 mal gelesen)
Bahnstreik auch in Aachen
Die Kämpfe der Gewerkschaft der Lokführer (GdL) um eine deutlich höhere Entlohnung sowie bessere Arbeitsbedingungen sind zu unterstützen, auch aus linker Sicht. Aus linker Sicht allerdings muss zugleich ein Kampf darum geführt werden, dass sich nicht bestimmte durchsetzungsfähige Gruppen auf Dauer aus der Partnerschaft mit anderen Beschäftigten ausklinken, da dies nicht nur die weniger privilegierten Lohnabhängigen, sondern die abhängig Beschäftigten insgesamt gegenüber dem Kapital schwächen würde.
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Selbstdarstellung der Leiharbeit in Düren
Freitag, 19. Oktober 2007 - Von Siegfried Faust (3729 mal gelesen)

San Precario - Figur der italienischen MayDay-Bewegung
Im Dürener Kreishaus präsentierten sich am 17. Oktober zahlreiche Leiharbeitsfirmen. An Ständen und Tischen unterbreiteten einige von ihnen interessierten Bürgerinnen und Bürgern "Stellenangebote".

Dabei fiel dem Redakteur auf, dass sich die feilgebotenen Stellenangebote im Wesentlichen an hochqualifizierte Berufsgruppen richteten: an Facharbeiter in der Metallbranche, an Handwerksberufe und an Kaufmänner/frauen bzw. sogar Ingeneure.

Für schwer vermittelbare Menschen mit Behinderung, ohne Berufsausbildung oder mit langer Arbeitslosigkeit waren nur wenige Stellen, speziell für ältere Arbeitnehmerinnen über 50 Jahren fast gar keine ersichtlich.

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Aachener Staatsschutz drangsaliert Erwerbslosenforum
Donnerstag, 18. Oktober 2007 - Von Erwerbslosenforum (3900 mal gelesen)

Aachen/Bonn – Wenn es nach der Staatsanwaltschaft Aachen geht, so scheint öffentlich ein gewisses Verständnis zeigen, schon eine schwere kriminelle Handlung zu sein. So jedenfalls sehen sich zur Zeit einige Nutzer des Erwerbslosen Forum Deutschland konfrontiert.

Gegen sie wird wegen des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt, weil sie nach einer glimpflich abgelaufenen Geiselnahme einer offensichtlich gestörten Person in der Aachener Arge im September, Verständnis zeigten, dass solche Sachen bei Erwerbslosen passieren können, die offensichtlich unter erheblichen Druck durch Behörden stehen.

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Lokführer-Streik: "Euer Kampf macht uns Mut"
Donnerstag, 18. Oktober 2007 - Von Andrej Hunko (3339 mal gelesen)

Mit Transparenten und Flugblättern erklärten Gewerkschafter und Mitglieder der Linken am heutigen Donnerstagvormittag ihre Solidarität mit dem Streik der Lokführer.

Angesichts des Versuchs der DB-Spitze, die Verantwortung für die Fortdauer des Arbeitskampfes der vermeintlich "halsstarrigen" GDL in die Schuhe zu schieben und auf einen Stimmungsumschwung in der öffentlichen Meinung zu setzen, seien gerade jetzt Signale der Unterstützung besonders wichtig.

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Chefkollege von ver.di auf Deutschlandtour: Agieren in einer tief gespaltenen Gesellschaft
Montag, 20. August 2007 - Von Alban Werner (3139 mal gelesen)

Sein Besuch in Aachen sei „kein Einzelfall", versichert Vorsitzender Frank Bsirske von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zu Beginn der Veranstaltung im Alten Kurhaus.

An diesem sonnigen Dienstagnachmittag ist der Bezirk Aachen-Düren-Erft die aktuelle Station einer bundesweiten Tour: Alle sechs Wochen, so Bsirske, statte er einem Bezirk einen Besuch ab; sobald er alle Bezirke gesehen hat, beginne die Tour von Neuem.

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Demo vor CZEWO-Werk in Zülpich ein voller Erfolg
Samstag, 18. August 2007 - Von Daniel Decker (3283 mal gelesen)

Lassen sich nicht einschüchtern: Kollegen von CZEWO
Die Linke kämpft mit Gewerkschaften und Arbeitnehmern für gerechten Tarifabschluss. Die Kolleginnen und Kollegen bei der Czewo Full Filling Service GmbH in Zülpich, einem Lohnabfüllunternehmen der Kosmetik- und Chemie- Branche, sind tief enttäuscht von den bisherigen Ergebnissen der aktuellen Tarifverhandlungen.

Nachdem in diesem Jahr schon andere Branchen wie die Metallindustrie moderate Zuwächse in den Entgelten verzeichnen konnten, rechneten die Mitarbeiter bei Czewo fest mit einem spürbaren Anstieg ihrer Entgelte.

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Dem Schwindel ein Ende – Petition für reale Arbeitslosenstatistik
Mittwoch, 20. Juni 2007 - Von Andrej Hunko (3468 mal gelesen)

Unterstützung für Petition, täglich aktualisiert auf www.die-soziale-bewegung.de
Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast" - dieses fälschlicherweise Winston Churchill zugeschriebene Bonmot trifft in besonders eklatanter Weise für die all monatliche Arbeitslosenstatistik zu.

Bundesregierung und Arbeitsagentur, die bislang die Arbeitslosenstatistik erhebt, dient die „Schönfärberei einer grausamen Wirklichkeit" der Bestätigung ihres Kurses. „Der Aufschwung ist da - und er kommt allen zu Gute" ist die frohe Botschaft, die geglaubt werden soll. Wer davon nichts merkt, ist selber schuld.

Nun ist recht erfolgreich eine Petition External link angelaufen, die die Veröffentlichung der realen Gesamtzahl der Erwerbslosen einfordert - und zwar vom Statistischen Bundesamt.

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