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Arbeit und Soziales
Affront gegen Erwerbslose
Montag, 8. März 2010 - Von Martin Behrsing (1619 mal gelesen)
Das Erwerbslosenforum Deutschland ist empört über die Unterstützung von Hannelore Krafts Vorschlägen zur gemeinnützigen Arbeit von Hartz IV-Beziehern durch den NRW-DGB-Chef Guntram Schneider (SPD). „Wir betrachten diese direkte Wahlkampfhilfe für die NRW-Spitzenkandidatin der SPD und die Unterstützung ihrer untolerierbaren Vorschläge als Affront gegen Erwerbslose und andere Krisenverlierer“, so der Sprecher des Erwerbslosenforums Deutschland, Martin Behrsing.
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Verkaufsoffene Sonntage abgelehnt
Donnerstag, 4. März 2010 - Von z-ac (1565 mal gelesen)
Bei der Abstimmung im Rat der Stadt Aachen am letzten Mittwoch schloss sich die Mehrheit der Ratsmitglieder den Argumenten der Fraktion DIE LINKE an und lehnte die vom Einzelhandel beantragten 12 Verkaufsoffenen Sonntage für das Jahr 2010 ab.
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Lohnabstandsgebot: Politik wird mit gezielten Lügen gemacht – Wehren wir uns dagegen!
Dienstag, 2. März 2010 - Von Krisendemo NRW (1301 mal gelesen)
Die gestern veröffentliche Expertise des Paritätischen Wohlfahrtsverbands hat die gezielten Lügen von Koch und Westerwelle nun auch noch deutlich gemacht. Die angebliche Hartz IV-Familie mit zwei Kindern hat keineswegs mehr als eine erwerbstätige Familie, es sei denn, man unterschlägt das Kindergeld, den Kindergeldzuschlag oder eventuelles Wohngeld.
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Aachener Staatsanwaltschaft klagt Hartz-IV-Kritiker wegen Billigung einer Straftat an
Donnerstag, 3. Dezember 2009 - Von Erwerbslosenforum (1805 mal gelesen)
Die Staatsanwaltschaft Aachen sieht in dem Verstehen der Motive für die im September 2007 versuchte Geiselnahme in der ARGE Aachen eine schwere Straftat. Ein Hartz-IV-Bezieher aus Mannheim hatte im September 2007 im Internetforum des Erwerbslosen-Forum Deutschland seine Verwunderung geäußert, dass angesichts der rechtlichen und verwaltungstechnischen Missstände in den Hartz-IV-Behörden nicht von viel mehr Übergriffen in den Argen berichtet wird. Dies und sein Verstehen von Motiven Einzelner reichen nun für eine Anklage vor dem Amtsgericht aus. Unter dem Vorwurf der Billigung und Belohnung einer Straftat wird ihm am Freitag (4. Dezember) im Amtsgericht Aachen der Prozess gemacht.
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Regierung und Grünenthal bei Contergangeschädigten in der Schuld
Freitag, 2. Oktober 2009 - Von Ilja Seifert (1839 mal gelesen)
52 Jahre nach der Markteinführung des Beruhigungs- und Schlafmittels Contergan rufen der Interessenverband Contergangeschädigter, ihrer Angehörigen und Freunde Rhein Berg e.V., die ICTA und der BCG-Bundesverband Contergangeschädigter und Grünenthalopfer e.V. zu einer Mahnwache am 2. und 3. Oktober vor den Toren der Dalli Werke und der Firma Mäurer & Wirtz in Stolberg auf. DIE LINKE im Bundestag erklärt sich mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Mahnwache solidarisch.
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Ein-Euro-Jobs vernichten Arbeitsplätze - auch hier!
Freitag, 21. August 2009 - Von Marika Jungblut und Darius Dunker (2009 mal gelesen)

Marika Jungblut, Linke Kandidatin für den Städteregionstag
Es ist unbestritten, dass es auch Ein-Euro-JobberInnen gibt, die diese Arbeit für sinnvoll halten und gerne machen. Besser, als der ständigen Bewerbungspflicht und den Kontrollen der ARGE ausgeliefert zu sein, sei es allemal. Viele andere empfinden es als zutiefst entwürdigend, als Arbeitskraft derart ausgebeutet zu werden. Inzwischen verdrängen die Ein-Euro-Jobs immer mehr reguläre Beschäftigungsverhältnisse – und nach dem Willen der CDU demnächst auch verstärkt in der freien Wirtschaft.

Nach dem 2. Sozialgesetzbuch können Ein-Euro-Jobs für „im öffentlichen Interesse liegende, zusätzliche Arbeiten“ eingerichtet werden. Selbst der Bundesrechnungshof kritisierte bereits im Mai 2008, dass Ein-Euro-Jobs klassische Arbeitsplätze verdrängen und kein geeignetes Mittel sind, Erwerbslose zurück in reguläre Beschäftigungsverhältnisse zu bringen. In zwei Dritteln der Fälle werden die gesetzlichen Bestimmungen nicht erfüllt. In den meisten Fällen sollen durch 1-Euro-Jobs bei den Kommunen tariflich bezahlte „Arbeitskräfte eingespart oder ein haushaltbedingter Personalmangel ausgeglichen werden“, so die staatlichen Finanzprüfer.

Diese skandalöse Verdrängung normaler Arbeitsplätze durch Ein-Euro-Jobs findet auch in der Städteregion Aachen statt.

 

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FDP = Radikalisierung des Arbeitsmarktes
Montag, 16. März 2009 - Von DIE LINKE Jülich (2114 mal gelesen)
In Anbetracht von zweistelligen Wahlprognosen hat die FDP eindrucksvoll ihre Biedermannmaske fallen lassen!

Während in Jülich ausgerechnet die FDP medienwirksame Sammlungen für die Jülicher Tafel inszeniert, planen laut „Focus“ die Liberalen im Bundestagswahlkampf einen rigorosen Kurs der Radikalisierung der Arbeitsmarktpolitik. So will die Westerwellepartei unter anderem das Betriebsverfassungsgesetz aushebeln und Betriebsräte nur noch in Unternehmen mit mehr als fünfzig Beschäftigten zulassen. Vor allem im Bereich des Kündigungsschutzes strebt die FDP eine Rückkehr in dunkelste Zeiten des frühen Kapitalismus an: Der Kündigungsschutz soll nach ihren Vorstellungen erst in Betrieben mit mehr als fünfzig Beschäftigten und dann auch erst nach einer Betriebszugehörigkeit von mindestens zwei Jahren greifen! Wen wundert es da noch, dass wieder das Argument der Flexibilisierung für diese unsozialen Pläne herhalten soll.

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Soldat - ein Job wie jeder andere?
Sonntag, 8. März 2009 - Von SDAJ Aachen (2057 mal gelesen)

Die SDAJ Aachen protestierte am Sonntag, dem 8. März 2009, gegen einen Werbestand der Bundeswehr, der im Rahmen der „Euregio Wirtschaftsschau“ stattfand.

Der Protest hatte das Motto „Bundeswehr wegtreten“. Er richtete sich gegen die Bundeswehr, die sich unter dem Slogan: „Karriere mit Zukunft“ dort  als seriöser Ausbilder und Arbeitgeber präsentierte.

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Kindergeld und Kinderregelsätze: 10 Euro mehr für die einen – 40 Euro weniger für die anderen!
Dienstag, 30. Dezember 2008 - Von Bündnis gegen Kinderarmut durch Hartz IV (2517 mal gelesen)
Ab 1.1.2009 bekommen Kinder, die keine Hartz IV-Leistungen beziehen, 10 bzw. 16 Euro mehr Kindergeld. Die Bundesregierung erkennt damit an, dass alle Kinder mehr brauchen. Nur Kinder aus Hartz IV-Familien schließt sie von der Erhöhung aus, denn bei ihnen wird das Kindergeld auf ihren Regelsatz angerechnet.
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Studie belegt: Privatisierung bewirkt Lohndumping
Mittwoch, 27. August 2008 - Von Sahra Wagenknecht (3103 mal gelesen)

Sahra Wagenknecht, Vorstandsmitglied und Europaabgeordnete der Partei Die Linke, kommentiert die morgen erscheinende Studie des WSI External link über die Reallohnentwicklung in Deutschland.

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