Dienstag, 21. Juli 2009 - Von Darius Dunker (640 mal gelesen) In einem „Schwarzbuch Wald “ hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erhebliche Fehlentwicklungen
in der deutschen Waldwirtschaft nachgewiesen. In 15 Fallstudien aus elf
Bundesländern werden Verstöße gegen geltende europäische, nationale und
regionale Naturschutzgesetze und -richtlinien dokumentiert. Dies waren
Kahlschläge, Fällungen wertvoller Biotop- und Altbaumbestände sowie
erhebliche Bodenschäden durch Holzerntemaschinen. Mehrfach sei auch die Brut
besonders geschützter Arten zerstört worden, ein Verstoß gegen das
Bundesnaturschutzgesetz. Oft wurde die Verkehrssicherungspflicht als
Begründung für verheerende Eingriffe missbraucht. Auch der vor allem in
Nordrhein-Westfalen voran getriebene Verkauf wertvollen Staatswaldes wird
vom BUND massiv kritisiert.
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Mittwoch, 15. April 2009 - Von Darius Dunker (1195 mal gelesen)
 Campact feiert den Erfolg der Kampagne gegen Genmais Gestern hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) ein
Anbauverbot für gentechnisch veränderten Mais der Sorte Mon810 des
amerikanischen Agrochemiekonzerns und früheren
Agent-Orange-Produzenten
Monsanto verkündet. Sie folgt damit ausdrücklich dem Beispiel von
fünf anderen EU-Staaten.
Umweltverbände begrüßen die
Entscheidung, so spricht etwa der NABU von einem „erfreulichen Kurswechsel“. Aigner
betonte allerdings ausdrücklich, dass ihre Anordnung keine
Grundsatzentscheidung gegen Gentechnik in der Landwirtschaft sei.
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Freitag, 13. März 2009 - Von BUND e.V. (699 mal gelesen) Mit einer Mahnwache am Rande der
Aufsichtsratssitzung der Stadtwerke Düsseldorf AG untermauerten
UmweltaktivistInnen heute in Düsseldorf ihre Forderung nach dem Stopp aller
Kohlekraftwerksplanungen in der Landeshauptstadt. Der nordrhein-westfälische
Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), das
Düsseldorfer Aktionsbündnis „Sauberer Strom am Rhein – ASTR(H)EIN“, die
Klima-Allianz NRW und weitere Verbände forderten die Stadtwerke auf, den bei
der Bezirksregierung Düsseldorf vorliegenden Genehmigungsantrag für das
Kraftwerk zurückzuziehen und die Hängepartie um das umstrittene Projekt
damit offiziell zu beenden.
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Freitag, 29. August 2008 - Von BUND e.V. (1622 mal gelesen) Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V. bezeichnet die heutige Ankündigung der RWE zum beabsichtigten Bau eines 450-Megawatt-Braunkohlekraftwerks mit CO2-Abscheidung in Hürth als „Luftnummer“. „Mit diesem ökologischen Feigenblatt soll der dreckigen Braunkohle ein sauberes Image verpasst werden. Dabei ist die großtechnische Realisierbarkeit der CO2-Abscheidung ungewiss, die Technologie ist mit hohen Sicherheitsrisiken behaftet und die dauerhafte Endlagerung des Klimagases kann heute niemand garantieren“, kritisiert Dirk Jansen, Geschäftsleiter des BUND die RWE-Pläne.
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Freitag, 1. August 2008 - Von Darius Dunker (1556 mal gelesen)
Silvio Berlusconi verkündete kürzlich stolz, das neapolitanische Müllproblem sei gelöst. In großen Mengen kommt der Müll jetzt bei uns an, so auch in Weisweiler.
Angesichts des bevorstehenden Beginns der Einfuhr von zunächst 54.000 Tonnen süditalienischen Abfalls nach NRW kritisiert der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Abfallpolitik des Landes.
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Sonntag, 27. Juli 2008 - Von Eckard Köppel (1699 mal gelesen)
Aus aktuellem Anlass veröffentlicht z-ac eine bereits vor zwei Jahren verfasste Pressemitteilung von Eckard Köppel, die damals nur teilweise von der Lokalpresse aufgegriffen wurde.
Die Ausführungen zum Energieverbrauch
der geplanten "Kaiserplatz Galerie" sollen offensichtlich die
Kritiker von Glashäusern beschwichtigen oder böse gesagt ruhig
stellen - anders sind die Erklärungen nicht zu verstehen.
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Dienstag, 10. Juni 2008 - Von Darius Dunker (1702 mal gelesen)
Es ist kaum mehr als einen Monat her, dass die Bundeskanzlerin - mit dem französischen Präsidenten als Laudator - in Aachen unter anderem für ihren angeblichen Beitrag zum Klimaschutz mit dem Karlspreis ausgezeichnet wurde. In der Begründung des Karlspreisdirektoriums hieß es:
Schon anlässlich der Tagung des Rates am
8./9. März 2007 konnte die Bundeskanzlerin Ergebnisse erzielen, die
noch wenige Monate zuvor kaum denkbar erschienen. So einigten sich die
Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedsländer unter anderem auf [...] den Ausbau erneuerbarer Energien und verbindliche
Ziele beim Klimaschutz – den Angela Merkel später auch erfolgreich in
den Mittelpunkt des G-8-Treffens in Heiligendamm stellte.
Wie zu erwarten, ließen neue Belege zur Korrektur des propagandistischen Bildes, das das Karlspreisdirektorium da zeichnen wollte, nicht lange auf sich warten. Der VCD bezichtigt in einer aktuellen Pressemitteilung Merkel des Verrates am Klimaschutz.
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Freitag, 6. Juni 2008 - Von Darius Dunker (2123 mal gelesen)
Wie die belgische Presse berichtet , hat der wallonische Regionalminister André Antoine kurz vor dem Verstreichen der letzten Frist die umstrittene Genehmigung für Munitionstests der privaten Rüstungsfirma Mecar auf dem belgischen Truppenübungsplatz Elsenborn (nahe Monschau-Kalterherberg) zurückgezogen. Der Minister gab damit den zahlreichen Einsprüchen statt.
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Samstag, 17. Mai 2008 - Von Darius Dunker (2335 mal gelesen)
 Foto: Darius Dunker Seit Jahren fordern Imker und Umweltverbände das Verbot von sogenannten Pflanzenschutzmitteln, die unter dem dringenden Verdacht stehen, für das massenhafte Sterben von Bienen verantwortlich zu sein. Nun sollen Produkte auf Basis der Insektengifte Clothianidin und Imidacloprid vom Markt genommen werden. Das Bundesamt für Verbaucherschutz hat am Freitag "bis auf weiteres" den Verkauf der Chemikalie und ihre Anwendung zur Beize von Saatgut untersagt. Damit präpariertes Saatgut, das bereits in Besitz der Landwirte ist, darf allerdings weiterhin verwendet werden. Gebiete, in denen die Stoffe zum Einsatz kamen, sind womöglich noch für Jahre vergiftet.
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Dienstag, 29. April 2008 - Von BUND e.V. (2166 mal gelesen) Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der NABU und
das Europäische Umweltbüro (EEB) haben zwei Tage vor Verleihung des
Karlspreises an Bundeskanzlerin Angela Merkel auf große Defizite in
ihrer Umweltpolitik auf EU-Ebene hingewiesen. In einem Brief an Merkel
heißt es, die Kanzlerin müsse die ökologischen Herausforderungen in
Europa endlich ernst nehmen und erst noch unter Beweis stellen, dass
sie auch beim Umwelt- und Klimaschutz jene Führungsqualitäten zeige,
für die sie den Karlspreis bekomme. Zu oft stünden sie und die
Bundesregierung auf der Bremse, wenn es darum gehe, im Umweltbereich
Fortschritte zu erzielen. Belege dafür seien der deutsche Widerstand
gegen strenge Verbrauchsvorgaben für die Autoindustrie, die wirksame
Einbeziehung des Flugverkehrs in den Emissionshandel und eine
Bodenschutzrichtlinie, die der Bedeutung des Bodens beim Klimaschutz
Rechnung trage.
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