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Antifaschismus
Aachener Spezialitäten?
Sonntag, 18. März 2007 - Von Walter Schumacher (4041 mal gelesen)

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Objekt der Verfolgung: Durchgestrichenes Hakenkreuz
Das Verhöhnen von Nazi-Symbolen wurde in Aachen verboten. Der Kampf einer Staatsanwaltschaft um die „Ehre von Nazi-Symbolen"

Geschichtsstunde:

Die „Ehre der Nazisymbole" verschwand spätestens vor mehr als 60 Jahren. Nach dem Untergang der Naziherrschaft darf man deren Symbole überall verhöhnen. In ganz Deutschland gibt es keine Staatsanwälte mehr, die das Zeigen von satirischen und verhöhnenden Nazi-Symbolen verbieten ..

..bis dann doch wieder Einschränkungen dieser Freiheit auftauchen: zuerst etwas „zaghaft" irgendwo im Süden der Republik und dann schon überzeugend deutlich - im wilden Westen der Bundesrepublik. In dieser dunklen Gegend ganz dicht bei „den Niederländern" versuchte eine tapfere Staatsanwaltschaft das rechte Fähnchen zu verteidigen - wirklich (und wörtlich) bis zum allerletzten Schluss.

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Kundgebung gegen Kriminalisierung von Antifaschismus
Mittwoch, 7. März 2007 - Von Darius Dunker (4423 mal gelesen)
Plakat
In Aachen zur Zeit verboten: ablehnende Darstellung von NS-Symbolen (hier SPD 1932)
Demonstranten wollen durchgestrichene Hakenkreuze zeigen

Ein Bündnis verschiedener linker Gruppen, darunter die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten und das Projekt Neue Linke, ruft für Freitagnachmittag, 16 Uhr, zu einer Kundgebung vor der Aachener Staatsanwaltschaft in der Stiftstraße auf. Die Veranstalter wollen dagegen protestieren, dass nach ihrer Ansicht antifaschistischer Aktivitäten im Bereich der Aachener Staatsanwaltschaft kriminalisiert werden, indem das Zeigen durchgestrichener Hakenkreuze neuerdings strafrechtlich verfolgt wird.

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Nach dem Besuch von "Vogelsang"
Dienstag, 13. Februar 2007 - Von Walter Schumacher (4218 mal gelesen)
Anfang Februar besuchte eine Gruppe Aachener Linker die ehemalige NSdAP-Ordensburg "Vogelsang", um sich zu den im Vorfeld diskutierten Fragen ein Bild von der Anlage zu machen.
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Antifaschismus – eine Straftat?
Freitag, 9. Februar 2007 - Von Andrej Hunko (5750 mal gelesen)
Die Aachener Staatsanwaltschaft lässt „satirisch verhöhende oder ablehnende Darstellung von NS-Symbolen“ strafrechtlich verfolgen.

Das Skandalurteil External link des Landgerichts Stuttgart vom 29. September 2006, das einen Versandhändler antifaschistischer Symbole – z.B. Aufnäher mit durchgestrichenem Hakenkreuz - nach § 86a verurteilt hatte, stieß in Politik und Justiz auf große Empörung. Eine Revision beim Bundesgerichtshof wird im Frühjahr erwartet. Selbst das Bundesministerium für Justiz hat im Falle des Scheiterns dieser Revision angekündigt, den § 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) zu ändern, dessen Sinn sonst ins Gegenteil gewendet würde. Deshalb bleibt gegenwärtig die Verwendung eines durchgestrichenen Hakenkreuzes überwiegend straffrei – nicht jedoch im Wirkbereich der Staatsanwaltschaft Aachen.

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„Burg Vogelsang“ in der Eifel – überlebt das Nazi-Bauwerk antifaschistische Führungen?
Samstag, 27. Januar 2007 - Von Walter Schumacher (6887 mal gelesen)

Foto
Naziburg Vogelsang heute (Foto: Darius Dunker)
Dicht bei Aachen liegt eine Nazi-Hinterlassenschaft: die „Ordensburg Vogelsang External link".

Zu deren Geschichte:

  • Erbaut von den Nazis in den 30-er Jahren. Sie wollten dort ihre „Eliten" erziehen und ausbilden.
  • Nach dem Krieg von den Engländern und Belgiern im Rahmen der Nachkriegs-Besatzung erweitert und militärisch genutzt.
  • Nach 1989 an die BRD zurückgegeben.
  • Seit 2005 öffentlich zugänglich und ohne echtes Konzept „genutzt".

Das Aachener „Bündnis gegen Rechts" hat kürzlich diesen Ort aufgesucht. In diesem Zusammenhang entstand dieser Artikel.

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Mit der Reichsbahn in den Tod
Mittwoch, 24. Januar 2007 - Von Andrej Hunko (2667 mal gelesen)
Bürgerinitiativen in mehr als zehn deutschen Städten rufen zu Protest- und Gedenkveranstaltungen in den Bahnhöfen der Bundesrepublik sowie auf dem Schienennetz der Deutschen Bahn AG auf. Damit solle an die drei Millionen Deportierten erinnert werden, die während der NS-Zeit mit der Deutschen Reichsbahn in Arbeits- und Vernichtungslager geschleust wurden, heißt es in einem Aufruf zum 27. Januar, dem Auschwitz-Gedenktag. In Aachen ist am Samstag eine Gedenkveranstaltung ab 10 Uhr vor dem Hauptbahnhof geplant.
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