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Politik
Razzien bei G8-GegnerInnen
Mittwoch, 9. Mai 2007 - Von Darius Dunker (3175 mal gelesen)

Heute sind in zahlreichen Städten linke Treffpunkte der GlobalisierungskritikerInnen durchsucht worden. Die Großrazzien, bei denen über 900 Beamte zum Einsatz kamen, richteten sich gegen Gruppen, die Proteste gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm vorbereiten. Einige von Ihnen sollen nach Behauptungen der Behörden die Bildung einer terroristischen Vereinigung vorbereitet haben.

VertreterInnen von Attac, der Linksfraktion und anderen globalisierungkritischen Organisationen vermuten vielmehr, dass mit den Razzien die globalisierungskritische Szene im Vorfeld des G8-Gipfels eingeschüchtert und kriminalisiert werden soll. Am Abend gab es in zahlreichen Städten Proteste dagegen. In Köln ist eine weitere Demonstration für Samstag geplant.

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Laurensberger empört über geplanten Sandhäuschen-Abriss
Montag, 19. März 2007 - Von Darius Dunker (2672 mal gelesen)
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Foto: Bürgerinitiative
Die Bürgerinitiative "Sandhäuschen Ja External link", die seit Jahren für den Erhalt des Sandhäuschens in Aachen-Laurensberg kämpft, ist empört über die Weigerung der Stadt Aachen, als letzten Schritt eine finanzielle Bürgschaft für die Instandsetzung ihres eigenen Gebäudes zu übernehmen, damit dieses wieder verpachtet und als Treffpunkt der Menschen in Laurensberg erhalten bleiben kann. Die Stadt behauptet, die Pläne wären gescheitert, und will das Gebäude nun abreißen lassen.
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Muss Jürgen Linden seinen Brief selbst zahlen?
Dienstag, 13. März 2007 - Von Andrej Hunko (3012 mal gelesen)
Karikatur: A. Halsband
Am Tag vor dem Bürgerentscheid zum „Bauhaus Europa" fanden die Aachener und Aachenerinnen einen Brief ihres Oberbürgermeisters, der sie aufforderte mit NEIN zu stimmen und schon oft widerlegte Fehlinformationen zum „Bauhaus" beinhaltete.

Nun soll der städtische Haushalt für die Kosten von 4844,16 € herhalten. Problematisch: Als Oberbürgermeister und damit oberster Wahlleiter unterlag Jürgen Linden einem gewissen Neutralitätsgebot, das eindeutig verletzt wurde.

Ratsmitglied Horst Schnitzler hat nun beantragt, dass die Stadtkasse nicht mit diesen Kosten belastet werden soll. Man darf gespannt sein, ob der unten dokumentierte Antrag bei der Ratssitzung am Mittwoch behandelt wird.
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8. März – Internationaler Frauentag
Sonntag, 4. März 2007 - Von Ayfer Ayten (2979 mal gelesen)

{nomultithumb}Am 8. März findet in Aachen zum ersten mal seit längerem wieder eine größere Demo zum internationalen Frauentag statt. Grund genug sich noch einmal die Wurzeln dieses Tages anzuschauen.

Die Tradition des Internationalen Frauentages geht auf die Arbeiterinnenbewegung um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert zurück. Seit Beginn des Kapitalismus wurden die Frauen der Arbeiterinnenklasse doppelt ausgebeutet - als Frauen und bei der Fabrikarbeit unter menschenunwürdigen Bedingungen. Das Datum des 8. März geht auf verschiedene Ereignisse zurück:

Ursprünge

Bereits für den 8. März 1857 wird von einer großen Demonstration von New Yorker Textilarbeiterinnen berichtet External link, die von der Polizei brutal unterdrückt wurde. Am 8.März 1908 gab es erneut in New York einen Streik der Textilarbeiterinnen und drei Jahre später brannte die Triangle Shirtwaist Factory, in den vorangegangenen Jahren eine der Hochburgen der Streiks, aus.

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Ungebrochene Arroganz der Macht
Donnerstag, 1. März 2007 - Von Andrej Hunko (2926 mal gelesen)

„Forum über Bürgerbeteiligung“ der Aachener Nachrichten „Spiegelbild der Politik“ – Nach zwei Stunden gingen die Emotionen hoch

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Von wegen Bürgerbeteiligung. Das groß angekündigte Forum der Aachener Nachrichten im nur halb gefüllten Ballsaal des Alten Kurhauses geriet gegen Ende beinahe aus den Fugen.

Zwei Stunden lang diskutierten am Mittwochabend PolitikerInnen, Experten und ausgewählte BürgerInnen über Bürgerbeteiligung, bevor Aachener Bürger und Bürgerinnen „Fragen“ stellen durften. Zwischenrufe, gut gemeinte Vorschläge oder auch nur das Erinnern an die von den Moderatoren gestellten Fragen, wurden vom sichtlich überforderten Moderator Achim Kaiser aggressiv unterbunden.

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Aachen nach dem Bürgerentscheid
Dienstag, 27. Februar 2007 - Von Horst Schnitzler (5967 mal gelesen)

Welche Lehren zieht OB Linden aus dem eindeutig erklärten Bürgerwillen?
Was lernt die kritisch beteiligte Aachener Bevölkerung aus dem Verfahren?

Wiederholte Male erzählte OB Linden erfolgreich der Presse, ein Großteil der Aachener Bevölkerung (56.532 Menschen) habe mit der Ablehnung des "Bauhaus Europa" ein "abgrundtiefes Unbehagen gegenüber kulturellen Aktivitäten" gezeigt. Auch wisse er, dass die Menschen keine Einrichtungen mit Zuschussbedarf wollen. Mit seiner Interpretation des Bürgerentscheids gegen "sein" Bauhaus demonstriert OB Linden seine Art von Demokratieverständnis. Er will scheinbar nicht gelten lassen, dass die AachenerInnen in einer großen Mehrheit gute vernünftige Gründe hatten, um sich gegen das kostenträchtige Prestigeobjekt unmissverständlich auszusprechen.

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Aachen: Rot-grün will Propaganda-Etat um 1150% erhöhen
Dienstag, 27. Februar 2007 - Von Andrej Hunko (2806 mal gelesen)

Bürgerentscheid im Krönungssaal

Als Konsequenz aus der Niederlage beim Bürgerentscheid zum „Bauhaus Europa External link“ will die rot-grüne Ratsmehrheit den städtischen Posten für „Bürgerinformation“ erhöhen – von 20.000 Euro auf sage und schreibe 250.000 Euro (im angelaufenen Jahr auf 150.000 Euro).

Eine regelmäßige Zeitung soll ebenso an alle Haushalte verteilt werden, wie etwa eine bessere Internetpräsentation, die Erarbeitung von Unterrichtsmaterialen für Schulen oder Bierdeckel External link, die Fragen beantworten wie «Wieviele Friedhöfe hat Aachen und was kosten sie?»

Begründet wird dies mit der angeblichen Unwissenheit der Aachener Bürger über viele kommunale Themen, insbesondere beim „Bauhaus Europa“. So wolle man von der „Zuschauerdemokratie“ zur „Bürgerkommune“ voranschreiten.

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Bezirksregierung beanstandet parteiische Amtsführung einer Aachener Schulleiterin
Sonntag, 18. Februar 2007 - Von Daniel Seiderer (3592 mal gelesen)
Bereits im Vorfeld des Bürgerentscheids zum sogenannten „Bauhaus Europa“ wurde bekannt, daß Sibylle Reuß, SPD-Ratsfrau und Schulleiterin der Luise-Hensel-Realschule, ihre Position mißbraucht hatte, um die Schülerinnen und Schüler ihrer Schule mit einer Werbeveranstaltung für dieses Prestigeprojekt einseitig zu beeinflussen. Dies führte zu zumindest einer Dienstaufsichtsbeschwerde gegen sie. Nun bestätigt auch die Bezirksregierung Köln, daß Reuß parteiisch gehandelt und damit gegen das Landesbeamtengesetz verstoßen hat.
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Mitgliederversammlung der Linkspartei verurteilt die Ratspolitik von Andreas Müller zum "Bauhaus"
Freitag, 2. Februar 2007 - Von Andrej Hunko (3443 mal gelesen)

Holzgraben
Kontrovers: Müller und die Bürgerinitiative gegen das Bauhaus (Foto: U. Finken)
Aachen. Mit denkbar knapper Mehrheit von 8:7 Stimmen verurteilte die gestrige Mitgliederversammlung der Aachener Linkspartei.PDS die Politik ihres Ratsherrn zum Bauhaus. Müller hatte bis zum letzten Tag gemeinsam mit SPD, Grünen und FDP für das millionenschwere Prestigeprojekt geworben.

Knapp 80% der Aachener Bevölkerung hatten dieses jedoch im Dezember in einem Bürgerentscheid abgelehnt. Besonders wurde kritisiert, dass Müller einen Kompromissbeschluss der eigenen Partei, die Bauhausdiskussion "kritisch zu begleiten", ignorierte und auch nach dem Einreichen von mehr als 10.000 Unterschriften des Bürgerbegehrens weiter für das geplante Europazentrum am Katschhof trommelte.

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G Strich - Eine kleine Geschichte des Kapitalismus
Montag, 22. Januar 2007 - Von Andrej Hunko (2671 mal gelesen)

Am Mittwoch 24.1. 2007 auf Einladung des Marx-Lesekreises spricht Prof. Georg Fülberth External link in Aachen. 19.30 Uhr, Hörsaal Fo7 im Karman-Auditorium der RWTH Aachen

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