Donnerstag, 7. Juni 2007 - Von Andrej Hunko & Siegfried Faust (2804 mal gelesen)
 Kundgebung Jülich, Foto: Siegfried Faust In Aachen und Jülich gingen in den vergangenen Tagen mehr als
100 Menschen gegen die Politik der G8-Staaten und in Solidarität mit
den Protesten in Heiligendamm auf die Straße. So vielfältig der
Widerstand in Heiligendamm ist, so bunt waren auch die beteiligten
Gruppen.
In Aachen folgten rund 70 Menschen dem Aufruf von attac und
der Initiative Montagsdemo. Unterstützt wurde die Demo auch von
Mitgliedern des Aachener Friedenspreises, der grünen Jugend, der WASG,
der Initiative Tatendrang, des Antikriegsbündnis und der SAV.
|
|
Weiter …
|
|
Mittwoch, 6. Juni 2007 - Von Darius Dunker (2287 mal gelesen)
 Foto: Triopack / Pixelio.de Nach intensiven
Gesprächen mit verschiedenen Beteiligten sehen die Aachener Jusos sich in
ihrer klaren Ablehnung öffentlicher Videoüberwachung in
Aachen bestätigt. Polizeipräsident Oelze habe sich viel Zeit für ein intensives Gespräch genommen
und seine Position dargelegt. Doch
trotz der freundlichen Atmosphäre seien "inhaltliche
Unterschiede deutlich" geblieben, fasst Mathias Dopatka, Vorsitzender der
Aachener Jusos und Mitglied im Aachener SPD-Vorstand, das
Gespräch zusammen.
|
|
Weiter …
|
|
Montag, 4. Juni 2007 - Von Diff/indymedia (2233 mal gelesen)
 Medial kaum verbreitet: Bunte Großdemonstration, Foto: indy.ch In der Linken, den Medien und bei Indymedia bestimmt die Schuldfrage
das Bild: Wer hat denn nun angefangen in Rostock?
Die gewaltbereiten
Polizisten, die gewaltbereiten DemonstrantInnen, die Medien im Vorfeld
mit ihrer Hetze gegen „Chaoten“, oder waren es Schäuble und der
staatliche Gewaltapparat mit ihrem rechtskonservativem Kettengerassel,
oder waren es die Nazis oder gar Agent Provocateure, wie manch einer
glaubt?
Wahrscheinlich stimmt alles ein bisschen und dennoch ist nichts davon richtig, weil schon die Frage falsch gestellt ist.
|
|
Weiter …
|
|
Sonntag, 3. Juni 2007 - Von Andrej Hunko (3398 mal gelesen)
Globalisierungskritische Bewegung soll delegitimiert
werden. Weitere Repressionen befürchtet
„Wir müssen den Krieg in diese Demo tragen“ zitiert der Spiegel
als Headline einen Redner der Abschlusskundgebung am Samstag in Rostock.
Keine weitere Quelle, aber das Zitat verbreitet sich wie ein Lauffeuer in den
meisten Medien. Es wird mit Bildern
brennender Autos und Vermummter montiert, um die gewünschten Assoziationen
auszulösen.
Was ist wirklich gesagt worden?
|
|
Weiter …
|
|
Freitag, 1. Juni 2007 - Von z-ac (3116 mal gelesen)
 Demo am 4.6. in Aachen Anlässlich des G8-Gipfels finden auch in der Region Demonstrationen und Protestkundgebungen statt.
In
Aachen rufen u.a. attac und die Initiative Montagsdemo zu einer
Solidaritätsdemo auf, die vom Kugelbrunnen über eine Zwischenkundgebung
am Holzgraben zum Markt ziehen soll. Es werden Teilnehmer der
Großdemonstration in Rostock über ihre Erfahrungen berichten.
In Jülich rufen PAX Christi, Amnesty International, terre des hommes, der BUND und DIE LINKE zu einer Protestkundgebung am Mittwoch zum Jülicher Kirchplatz.
Die
Demonstrationen richten sich gegen die Repressionen und
Demonstrationsverbote in Heiligendamm, sowie die Politik der G8-Staaten.
Zum Aufruf aus Aachen:
|
|
Weiter …
|
|
Sonntag, 20. Mai 2007 - Von Edith Bartelmus-Scholich (2948 mal gelesen)
Populär ist der Karlspreisträger des Jahres 2007 der Hohe Kommissar und
designierte Außenminister der Europäischen Union, Javier Solana, in
Aachen nicht. Zu viele AachenerInnen haben in Erinnerung behalten, dass
er 1999 als Nato-Generalsekretär maßgeblich für den
völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf Jugoslawien verantwortlich war.
Mehr als 600 AachenerInnen hatten in den Wochen vor der Preisverleihung
den Aufruf „Kein Karlspreis an Solana" unterzeichnet.
Am Vorabend der Karlspreisverleihung fand in Aachen eine gut besuchte
Podiumsdiskussion „Vom Jugoslawienkrieg zur Militarisierung der EU"
statt. Reinhard Voß, Pax Christi, Harald Kampffmeyer,
„Nato-Kriegsopfer klagen auf Schadenersatz" und Tobias Pflüger MdEP,
„Informationsstelle Militarisierung" beleuchteten die zentrale Rolle
Solanas bei der Militarisierung der EU.
|
|
Weiter …
|
|
Mittwoch, 16. Mai 2007 - Von Edith Bartelmus-Scholich (2357 mal gelesen)
 Karikatur: www.linkezeitung.de Mit beachtlichen 8,4% zieht die LINKE in die Bremische
Bürgerschaft ein. Sie erreicht damit nominal das gleiche Ergebnis wie
bei der Bundestagswahl 05 und verfünffacht das Ergebnis der PDS von
2003 (1,7%). Allerdings war die Wahlbeteiligung mit knapp 58% so
niedrig wie noch nie bei einer Landtagswahl in Bremen. Absolut haben
ca. 23.000 Wahlberechtigte die LINKE gewählt, etwa 25% weniger als zur
Bundestagswahl.
|
|
Weiter …
|
|
Dienstag, 15. Mai 2007 - Von Andrej Hunko (2813 mal gelesen)
Wie weit die zivilgesellschaftliche Durchdringung durch das
Militär mittlerweile geht, zeigt das Beispiel Eschweiler. Wie die Aachener
Zeitung berichtet wurden hier 32 Schüler von zwei Hauptmännern der
Bundeswehr in die „Geheimnisse der internationalen Politik" eingeführt. Die
Schüler wohnten im Rahmen eines viertägigen Seminars in der Olympia-Kaserne in
Winterberg. Dort wurde das Weltplanspiel POL&IS einstudiert.
|
|
Weiter …
|
|
Montag, 14. Mai 2007 - Von Andrej Hunko (2095 mal gelesen)
Witten. Mit überwältigender Mehrheit unterstützten die
Delegierten der beiden Landesparteien von WASG und Linkspartei die Aachener
Proteste gegen die Verleihung des Karlspreis an Solana. Bei den parallel
stattfindenden Parteitagen am Wochenende fand sich bei der Linkspartei nur
einen Gegenstimme, die WASG übernahm den vom Landesvorstand vorgelegten Beschluss
einstimmig. Die angereisten Delegierten aus Aachen (Darius Dunker, Andrej
Hunko, Jörg Jörrisen, Hans-Werner Maczkiewicz, Horst Schnitzler, Marc Treude
und Jennifer Wörl für die WASG und Andreas Müller für die Linkspartei)
sammelten darüber hinaus weit über 100 Unterschriften und informierten über die
geplanten Proteste.
|
|
Weiter …
|
|
Donnerstag, 10. Mai 2007 - Von Filmraum West e.V. (2188 mal gelesen)
 Saal des Gloria-Palasts im Jahr 2001, Foto: Carl Brunn Natürlich ist die Sache traurig – auch wenn man sie den Bewohnern der Stadt als neue Chance verkauft und jeden, der Kritik äußert, als Bedenkenträger abkanzelt: Das Adalbertsviertel wird saniert und das "Gloria", dieser alte Palast aus der großen Zeit des Kinos, dem Erdboden gleichgemacht. Damit wird ein weiteres Gebäude, das von der Geschichte dieser Stadt erzählen kann, zerstört und die Stadt wieder ein Stückchen langweiliger gemacht.
Städte sind gewachsene Organismen, behutsame, durchdachte Veränderungen sind notwendig, um sie zu erhalten; bei Totaloperationen jedoch besteht die Gefahr, dass sie sterben. Eine Stadt, in deren Antlitz sich nicht mehr ihre Geschichte widerspiegelt, ist eine seelenlose Stadt, ein Ort, zu dem die Bewohner keine Verbundenheit mehr haben – lediglich ein Platz zum Einkaufen, Parken und Arbeiten.
|
|
Weiter …
|
|
|