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60 Jahre NATO sind zu viel
International
Montag, 17. November 2008 - Von Darius Dunker (1435 mal gelesen)

Kriegsministerium – geschlossen
Das Militärbündnis wird 60 Jahre alt. Politiker, Militärs und Wirtschaftsbosse wollen diesen Geburtstag kommenden April im französischen Straßburg und in Baden-Baden feiern. Einige von ihnen wollen durchsetzen, dass die NATO künftig auch nukleare Erstschläge durchführen kann, um ihre fragwürdigen Ziele zu erreichen.

Bereits am vergangenen Wochenende fanden in verschiedenen Ländern Europas Protestaktionen statt. In Belgien führten AktivistInnen der Vredesactie (Friedensaktion) eine "Schließung des Kriegsministeriums" durch. Die Aktionen sind der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Veranstaltungen anlässlich des NATO-Jubiläums.

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Wir werden die Krise nicht bezahlen!
Bildung
Dienstag, 11. November 2008 - Von Besetzte Fakultäten der Sapienza (1436 mal gelesen)

Mit folgender Erklärung wenden sich die BesetzerInnen der Fakultäten der Sapienza-Universität Rom an alle Studierenden, ProfessorInnen und wissenschaftlichen MitarbeiterInnen:

"Wir werden die Krise nicht bezahlen", das ist der Slogan mit dem wir seit wenigen Wochen die Mobilmachung an der Universität begonnen haben. Ein einfacher Slogan, aber gleichzeitig direkt: Die globale Krise ist Krise des Kapitalismus, der Finanz - und Immobilienspekulationen. Die Krise eines Systems ohne Regeln und Rechte,  einer skrupellosen Gesellschaft.  Aber diese Krise darf nicht zu Lasten der Ausbildung fallen, von der Schule bis zur Universität, zu Lasten des Gesundheitssystems, der Steuerzahler im Allgemeinen.

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Tausende erfolgreich gegen verlorenes Häuflein Rechtsextremisten
Antifaschismus
Montag, 10. November 2008 - Von z-ac (1883 mal gelesen)
Rund zweieinhalb Tausend DemonstrantInnen zählte der DGB-Vorsitzende Heinz Kaulen auf der Demonstration "Wie sind Aachen – Nazis sind es nicht", zu der der DGB mit Unterstützung zahlreicher Organisationen aufgerufen hatte. Ungezählte weitere DemonstrantInnen waren den Aufrufen verschiedener antifaschistischer Gruppen gefolgt und protestierten rund um den Hauptbahnhof und an den anderen Bahnhöfen der Stadt, um keinen Raum zu lassen, an dem eine Nazidemonstration vielleicht doch noch hätte ermöglicht werden können. Die beim Verfassungsgericht erstrittene rechtsextreme Demonstration wurde dann durch die Polizei stark abgeschirmt als kleine Kundgebung vor dem Zollgebäude am Hauptbahnhof zugelassen, ihre wenigen Teilnehmer anschließend direkt wieder in den Zug gesetzt.
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Verfassungsgericht macht Nazidemo den Weg frei
Antifaschismus
Freitag, 7. November 2008 - Von z-ac (1934 mal gelesen)

Nach Presseberichten External link hat das Bundesverfassungsgericht nun wie erwartet die Demonstration von Rechtsextremisten am Samstag in Aachen letztlinstanzlich erlaubt.

Der Aachener Polizeipräsident hatte die Nazidemo zunächst verboten, das Verwaltungsgericht Aachen das Verbot gekippt External link, das Oberverwaltungsgericht Münster hat auf Einspruch des Polizeipräsidenten External link hin heute wiederum das ursprüngliche Verbot bestätigt External link. Wie in vielen anderen Fällen hat das Bundesverfassungsgericht die Demonstration in letzter Instanz nun doch erlaubt.

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„Wir stellen uns quer – den Nazis keinen Raum!“
Antifaschismus
Freitag, 7. November 2008 - Von Fachschaft Philosophie der RWTH (1651 mal gelesen)
Die Studierenden der Fachschaft Philosophie 7/1 verurteilen aufs Schärfste das Vorhaben von Neonazis, am 8. November 2008, dem 70. Jahrestag des menschenverachtenden Pogroms gegen die jüdische Bevölkerung, einen Aufmarsch unter dem Motto „Gedenken an deutsche Opfer“ durch die Aachener Innenstadt durchzuführen.
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Gericht genehmigt Nazidemo in Aachen
Antifaschismus
Mittwoch, 5. November 2008 - Von z-ac (1981 mal gelesen)
Wie befürchtet hat das Verwaltungsgericht Aachen das Verbot der für Samstag geplanten Demonstration von RechtsextremistInnen gekippt. Polizeipräsident Oelze hatte den rechtsextremen Aufmarsch verboten, das Amtsgericht hat dieses Verbot jedoch am Dienstag aufgehoben. "Da nur Straftaten in geringer Zahl durch einzelne Versammlungsteilnehmer zu erwarten seien, sei es dem Polizeipräsidenten zuzumuten, gegen diese konkret vorzugehen", erklärte das Gericht. Allerdings darf der mehrfach wegen rechtsextremer Straftaten verurteilte Anmelder der Demo nicht selbst als Redner auftreten.
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Für eine Zukunft ohne Rassismus, Faschismus und Krieg
Antifaschismus
Donnerstag, 30. Oktober 2008 - Von Veranstalterbündnis (1609 mal gelesen)

Seit Wochen bereiten wir wie in den letzten Jahren das Gedenken an die Opfer der antijüdischen Pogrome im November 1938 vor. Unsere Veranstaltungen stehen unter dem Motto „Aus der Geschichte lernen - Für eine Zukunft ohne Rassismus, Faschismus und Krieg“.

Mit Entsetzen haben wir die Ankündigung von Neonazis vernommen, am Vortag des Gedenkens die Geschichte umzudrehen und zu verfälschen. Angesichts des millionenfachen Mordes an den europäischen Jüdinnen und Juden ausgerechnet am 70. Jahrestag des Brandes der Synagogen von deutschen Opfern statt von deutschen Tätern zu reden ist eine Provokation,  die wir nicht hinnehmen wollen.

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Abschiebeknast Vottem bei Lüttich blockiert
International
Sonntag, 26. Oktober 2008 - Von Darius Dunker (1596 mal gelesen)

Etwa 60 bis 70 AktivistInnen aus Belgien und Deutschland sind in das Abschiebezentrum Vottem im Norden Lüttichs eingedrungen und haben damit zumindest für einen Tag die menschenverachtende EU-Abschiebemaschinerie aufgehalten.

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Die Hochfinanz bedankt sich!
Wirtschaft
Donnerstag, 23. Oktober 2008 - Von Ullrich Mies (1766 mal gelesen)
Hilfe für unsere armen Banken
Die relativ kurzfristig geplante Politperformance zur Finanzmarktkrise erwies als großer Erfolg. Eine Abordnung der „Hochfinanz“ zog am späten Nachmittag des 21. Oktober vom Holzgraben zum Aachener Rathaus. Ihre Route unterbrachen die sieben in schwarze Anzüge gekleideten Herren nur, um den am Weg liegenenden Banken einen kurzen Besuch abzustatten. Anlass für die Politperformance war der umstrittene Finanzmarktstabilisierungsfonds.
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Mehr Radikalismus wagen
Antifaschismus
Samstag, 18. Oktober 2008 - Von Alban Werner (1743 mal gelesen)

Ein Gespenst geht um in Stolberg, das Gespenst des „Extremismus". Manchmal tarnt es sich auch als „Radikalismus". Dieses Gespenst ist anscheinend so gefährlich, dass sich dagegen erstmals in Stolberg ein politisches Bündnis formiert hat. Ein Bündnis, dem nicht nur die „üblichen Verdächtigen" von Antifa, VVN/BdA und linken Organisationen und Parteien, sondern auch politisch Ungebundene und „bürgerliche" politische Kräfte vertreten sind.

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