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Bildung
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Dienstag, 7. April 2009 - Von Darius Dunker (1139 mal gelesen) Die vierte Gesamtschule kommt - das wollen jetzt auch die Fraktionen von SPD, Grünen und CDU. Als die Partei Die Linke im Rat vor Monaten schon dafür plädierte, hatten das die anderen noch abgetan. Dementsprechend feiert man nun den Erfolg: "Gute Ideen überzeugen manchmal eben doch. Darüber dürfen wir uns einfach mal freuen", meinen Linke-Ratsherr Andreas Müller und Schulausschussmitglied Georg Biesing. "Nachdem die anderen Fraktionen zunächst ablehnend auf unseren Antrag
reagiert haben, hat es zumindest bei SPD, Grünen und CDU jetzt einen
Meinungswechsel gegeben."
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Politik
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Montag, 30. März 2009 - Von Darius Dunker (1278 mal gelesen) Auf ihrer LandesvertreterInnenversammlung am 28. und 29. März 2009
in Essen hat die Partei DIE LINKE am Samstag den Aachener Andrej Hunko
auf den aussichtsreichen Platz 6 der Landesliste zur Bundestagswahl
gewählt. Hunko setzte sich gegen zahlreiche Mitbewerber durch und ist
damit der höchste Neueinsteiger auf der NRW-Landesliste.
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International
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Sonntag, 29. März 2009 - Von Darius Dunker (1265 mal gelesen)
 Blockadetraining in Straßburg (Foto: block-nato.org) Schon deutlich vor Beginn der geplanten Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen des westlichen Militärbündnisses wurde das Schengener Abkommen ausgesetzt, um mögliche Störungen der NATO-Jubelfeiern in Straßburg, Kehl und Baden-Baden zu unterdrücken. Davon betroffen ist auch die Aachener Region: An allen Grenzen muss offenbar jetzt mit Kontrollen gerechnet werden, auch an den kleineren Übergängen und in öffentlichen Verkehrsmitteln, wo trotz Aussetzung des Schengener Abkommens belgische, niederländische und deutsche Einsatzkräfte gemeinsam unterwegs sind.
Bei Durchsuchungen von Fahrzeugen wird nach Berichten der Lokalpresse nach "auffälligen Bannern oder Flugblättern" gesucht, aufgrund derer man "Krawallmacher" am Grenzübertritt hindern wolle. Die Kontrollen treffen bisher aber eher ganz alltägliche Grenzpendler, die mitunter nicht davon erfahren haben, dass sie wegen einer demnächst in vierhundert Kilometern Entfernung stattfindenden Veranstaltung jetzt wieder Ausweise vorzeigen müssen.
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Kultur
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Dienstag, 17. März 2009 - Von Tobias Bader (1453 mal gelesen)
Der
Film Slumdog Millionär wurde kürzlich - neben
vielen weiteren Filmpreisen - mit acht Oscars ausgezeichnet. Das
Drehbuch für das jüngste Werk von Danny Boyle (Trainspotting,
28 Days Later) stammt von Simon Beaufoy (Ganz
oder gar nicht) und basiert auf dem
erfolgreichen Roman Q&A des indischen Autors
Vikas Swarup. In der Öffentlichkeit wird der Film hauptsächlich als
romantische Liebesgeschichte porträtiert. Jedoch befasst er sich
essentiell auch mit sozialen Problemen wie Armut und Exklusion.
Im Titelsong von Slumdog Millionär verdichtet sich ein
wesentliches Motiv des Films. Paper Planes von M.I.A.
erzählt davon, wie aus Habenichtsen „Illegale“ und „Kriminelle“
gemacht, wie Opfer zu Tätern umdefiniert werden, die die
Gesellschaft angeblich in ihrer Substanz bedrohten. Paper Planes
bezieht sich auf die Terror-Paranoia nach dem 11. September 2001, die
ImmigrantInnen, sozial Deklassierte und Minderheiten -im
übertragenen Sinne einfache Papierflieger (Paper Planes)-
zu Werkzeugen und Überbringern von Terror und Zerstörung werden
lässt.
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Antifaschismus
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Montag, 16. März 2009 - Von VVN-BdA Aachen (1380 mal gelesen)
Die
Neonaziszene in der Region Aachen-Düren gehört zu den aktivsten
und gefährlichsten Banden in NRW. Alle - selbst der Verfassungsschutz
in NRW - haben es begriffen, nur die Aachener Staatsanwaltschaft
gefällt sich weiter darin, die kriminellen Neonazi-Vereinigungen
gewähren zu lassen und dafür lieber gegen alles loszuschlagen, was
in ihren Augen „links" ist. Die Neonazis der Region sind bislang
nicht ausreichend unter Verfolgungsdruck gesetzt worden. Die Neonazis
ziehen daraus den Schluss, dass sie den Strafverfolgungsbehörden in
der Region auf der Nase herum tanzen können.
Ein
aktueller Fall macht es nötig, diese einseitige Haltung der Aachener
Staatsanwaltschaft noch einmal ans Licht der Öffentlichkeit zu
bringen.
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Arbeit und Soziales
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Montag, 16. März 2009 - Von DIE LINKE Jülich (1596 mal gelesen) In
Anbetracht von zweistelligen Wahlprognosen hat die FDP eindrucksvoll
ihre Biedermannmaske fallen lassen!
Während
in Jülich ausgerechnet die FDP medienwirksame Sammlungen für die
Jülicher Tafel inszeniert, planen laut „Focus“ die Liberalen im
Bundestagswahlkampf einen rigorosen Kurs der Radikalisierung der
Arbeitsmarktpolitik. So will die Westerwellepartei unter anderem das
Betriebsverfassungsgesetz aushebeln und Betriebsräte nur noch in
Unternehmen mit mehr als fünfzig Beschäftigten zulassen. Vor allem
im Bereich des Kündigungsschutzes strebt die FDP eine Rückkehr in
dunkelste Zeiten des frühen Kapitalismus an: Der Kündigungsschutz
soll nach ihren Vorstellungen erst in Betrieben mit mehr als fünfzig
Beschäftigten und dann auch erst nach einer Betriebszugehörigkeit
von mindestens zwei Jahren greifen! Wen wundert es da noch, dass
wieder das Argument der Flexibilisierung für diese unsozialen Pläne
herhalten soll.
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Umwelt und Natur
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Freitag, 13. März 2009 - Von BUND e.V. (931 mal gelesen) Mit einer Mahnwache am Rande der
Aufsichtsratssitzung der Stadtwerke Düsseldorf AG untermauerten
UmweltaktivistInnen heute in Düsseldorf ihre Forderung nach dem Stopp aller
Kohlekraftwerksplanungen in der Landeshauptstadt. Der nordrhein-westfälische
Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), das
Düsseldorfer Aktionsbündnis „Sauberer Strom am Rhein – ASTR(H)EIN“, die
Klima-Allianz NRW und weitere Verbände forderten die Stadtwerke auf, den bei
der Bezirksregierung Düsseldorf vorliegenden Genehmigungsantrag für das
Kraftwerk zurückzuziehen und die Hängepartie um das umstrittene Projekt
damit offiziell zu beenden.
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International
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Dienstag, 10. März 2009 - Von NATO-Protest 2009 (1020 mal gelesen)
 Der Bauernhof in Neuhof/Ganzau, der das Gelände für das Camp zur Verfügung stellt Am Montag, 9.3. fand
eine Ortsbesichtigung der von der Stadt Strasbourg zur Verfügung
gestellten Flächen für ein Camp statt. Die am südlichen Stadtrand, im
Stadtteil Neuhof / Stockfeld, gelegenen Gelände bestehen aus vier
einzelnen Flächen und erreichen eine Gesamtgröße von ca. 16 Hektar.
Während auf zwei Flächen (jeweils etwa 2 Hektar) eine dichte Grasnarbe
die Erde bedeckt und gute Bedingungen bietet, sind für die zwei
größeren Flächen (6 und 7 Hektar) noch umfangreiche Vorarbeiten bis zu
einer Nutzung als Campfläche notwendig. Mit Stroh sollen z.B. Wege
vorbereitet und das Aufstellen einer Infrastruktur ermöglicht werden.
Die
Organisatoren des Camps bekräftigten, dass das Camp in Eigenregie
aufgebaut und in Selbstorganisation „verwaltet“ werde. Mit Diskussions-
und Abstimmungsmodi unter den Gruppen sowie der Einbindung und dem
Anpacken aller, werde ein System der direkten Partizipation entwickelt
werden.
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Arbeit und Soziales
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Sonntag, 8. März 2009 - Von SDAJ Aachen (1542 mal gelesen)
Die SDAJ Aachen protestierte am Sonntag, dem 8. März 2009, gegen einen Werbestand der Bundeswehr, der im Rahmen der „Euregio Wirtschaftsschau“ stattfand.
Der Protest hatte das Motto „Bundeswehr wegtreten“. Er richtete sich gegen die Bundeswehr, die sich unter dem Slogan: „Karriere mit Zukunft“ dort als seriöser Ausbilder und Arbeitgeber präsentierte.
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International
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Donnerstag, 12. Februar 2009 - Von Resistance des deux rives (1260 mal gelesen) Am Mittwoch trafen sich VertreterInnen der Anti-NATO-Gruppe Resistance des deux rives mit VertreterInnen der Stadt Kehl (auf der deutschen Rheinseite bei Straßburg) und Polizei, um über die Camp-Fläche zu verhandeln. Nachdem der erste Vorschlag der Stadt - eine Wiese bei Goldscheuer, 9 km vom Kehler Bahnhof gelegen - von den GipfelgegnerInnen aufgrund der Entfernung abgelehnt worden war und die Stadtvertreter ihrerseits ein Gelände im Stadtgebiet von Kehl verweigerten, machten diese sich erneut auf die Suche nach einem geeigneten Grundstück.
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