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Arbeit und Soziales
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Freitag, 21. August 2009 - Von Marika Jungblut und Darius Dunker (1426 mal gelesen)
 Marika Jungblut, Linke Kandidatin für den Städteregionstag Es
ist unbestritten, dass es auch Ein-Euro-JobberInnen gibt, die diese
Arbeit für sinnvoll halten und gerne machen. Besser, als der ständigen
Bewerbungspflicht und den Kontrollen der ARGE ausgeliefert zu sein, sei
es allemal. Viele andere empfinden es als zutiefst entwürdigend, als
Arbeitskraft derart ausgebeutet zu werden. Inzwischen verdrängen die
Ein-Euro-Jobs immer mehr reguläre Beschäftigungsverhältnisse – und nach
dem Willen der CDU demnächst auch verstärkt in der freien Wirtschaft.
Nach
dem 2. Sozialgesetzbuch können Ein-Euro-Jobs für „im öffentlichen
Interesse liegende, zusätzliche Arbeiten“ eingerichtet werden. Selbst
der Bundesrechnungshof kritisierte bereits im Mai 2008, dass
Ein-Euro-Jobs klassische Arbeitsplätze verdrängen und kein geeignetes
Mittel sind, Erwerbslose zurück in reguläre Beschäftigungsverhältnisse
zu bringen. In zwei Dritteln der Fälle werden die gesetzlichen
Bestimmungen nicht erfüllt. In den meisten Fällen sollen durch
1-Euro-Jobs bei den Kommunen tariflich bezahlte „Arbeitskräfte
eingespart oder ein haushaltbedingter Personalmangel ausgeglichen
werden“, so die staatlichen Finanzprüfer.
Diese
skandalöse Verdrängung normaler Arbeitsplätze durch Ein-Euro-Jobs
findet auch in der Städteregion Aachen statt.
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Bildung
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Dienstag, 28. Juli 2009 - Von Alexander Roentgen (1105 mal gelesen)
Der Rektor der RWTH und der Oberbürgermeister gehen auf Betteltour: Nach
einem Bericht der Aachener Nachrichten (14.07.2009) wollen sie
TH-Absolventen, wohlhabende Bürger und Unternehmen dazu bewegen, für einen
Bildungsfonds zur Finanzierung von Stipendien zu spenden.
Ein Kommentar
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Umwelt und Natur
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Dienstag, 21. Juli 2009 - Von Darius Dunker (883 mal gelesen) In einem „Schwarzbuch Wald “ hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erhebliche Fehlentwicklungen
in der deutschen Waldwirtschaft nachgewiesen. In 15 Fallstudien aus elf
Bundesländern werden Verstöße gegen geltende europäische, nationale und
regionale Naturschutzgesetze und -richtlinien dokumentiert. Dies waren
Kahlschläge, Fällungen wertvoller Biotop- und Altbaumbestände sowie
erhebliche Bodenschäden durch Holzerntemaschinen. Mehrfach sei auch die Brut
besonders geschützter Arten zerstört worden, ein Verstoß gegen das
Bundesnaturschutzgesetz. Oft wurde die Verkehrssicherungspflicht als
Begründung für verheerende Eingriffe missbraucht. Auch der vor allem in
Nordrhein-Westfalen voran getriebene Verkauf wertvollen Staatswaldes wird
vom BUND massiv kritisiert.
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Pressemitteilung
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Donnerstag, 9. Juli 2009 - Von Andrej Hunko (773 mal gelesen)
 Anteil der Niedriglöhne von 1995 - 2007; Quelle: Studie des IAQ In den letzten zehn Jahren ist
der Anteil der Niedriglohn-Beschäftigten in Deutschland von ca. 14%
(1998) auf rund 22% (2007) gestiegen. Jeder dritte
Niedriglohn-Beschäftigte arbeitet für weniger als 6 Euro brutto, 1,2
Millionen Betroffene verdienen sogar weniger als 5 Euro. Der Trend zur
weiteren "Lohnspreizung" hält unvermindert an.
Dies ist das Ergebnis einer heute veröffentlichten Studie des "Instituts für Arbeit und Qualifikation" (IAQ) der Universität
Duisburg-Essen.
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Politik
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Montag, 15. Juni 2009 - Von Pedram Shayar (1086 mal gelesen)
 Proteste in Den Haag; Bild von www.cryptome.org Noch nie waren die
Wahlergebnisse im Iran so sehnsüchtig erwartet worden. Die
globale Öffentlichkeit freute sich nach der Rede Obamas in Kairo
mit der Ablösung Ahmadinedschads auf einen weiteren Schritt zum
Abbau der Gewaltspirale und ein weiteres Friedenszeichen im „Kampf
der Kulturen".
Im Iran selbst gab es nicht nur mit über 80%
an den Urnen eine Rekordbeteiligung bei dieser Wahl.Die Woche zuvor
war Teheran Schauplatz von Massendemonstrationen verschiedener Lager.
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Politik
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Montag, 8. Juni 2009 - Von z-ac (1152 mal gelesen)
 Europawahlergebnis 2009 Über 6,7 Prozentpunkte hat die CDU in Aachen bei den Europawahlen gegenüber 2004 verloren, sie kam am Sonntag auf 34,2 % der Stimmen. Die FDP konnte zugleich nur etwa 3,3 Prozentpunkte zulegen und erreichte damit 11,3 %. Entgegen dem Bundestrend legte die SPD in Aachen fast gleich der FDP zu und erreicht 24,5 %. Wiederum etwa im gleichen Umfang (3,4 Prozentpunkte) haben Die Grünen Stimmen verloren, aber immer noch ordentliche 19 % erreicht. Die Linke konnte gegenüber der PDS im Jahre 2004 ihr Ergebnis verdoppeln (von 2,4 auf 4,8 %), hatte allerdings mehr erhofft. Grund zum Feiern hatte wohl die Piratenpartei: Sie fuhr vor allem im Hochschulbereich gute Ergebnisse ein und kommt aus dem Stand stadtweit auf 1,7 %.
Wären die Europawahlen repräsentativ für die Kommunalwahlen am 30. August, dann dürfte es nicht ganz einfach werden, eine Ratsmehrheit in Aachen zu finden: CDU und FDP kämen zusammen auf 45,5 %, SPD und Grüne auf 43,5 %.
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Wirtschaft
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Dienstag, 28. April 2009 - Von NGG (1168 mal gelesen) In der zweiten Tarifverhandlung für
die rund 10.000 Beschäftigten der Süßwarenindustrie in NRW konnte
keine Einigung erzielt werden. Die Gewerkschaft
Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)
Region Aachen ruft deshalb auch die Beschäftigten der
Süßwarenbetriebe der Aachener Region vor der nächsten
Tarifverhandlung am 12. Mai zu Aktionen und Warnstreiks auf.
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Umwelt und Natur
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Mittwoch, 15. April 2009 - Von Darius Dunker (1676 mal gelesen)
 Campact feiert den Erfolg der Kampagne gegen Genmais Gestern hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) ein
Anbauverbot für gentechnisch veränderten Mais der Sorte Mon810 des
amerikanischen Agrochemiekonzerns und früheren
Agent-Orange-Produzenten
Monsanto verkündet. Sie folgt damit ausdrücklich dem Beispiel von
fünf anderen EU-Staaten.
Umweltverbände begrüßen die
Entscheidung, so spricht etwa der NABU von einem „erfreulichen Kurswechsel“. Aigner
betonte allerdings ausdrücklich, dass ihre Anordnung keine
Grundsatzentscheidung gegen Gentechnik in der Landwirtschaft sei.
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Offener Brief
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Samstag, 11. April 2009 - Von Alban Werner (919 mal gelesen)
Liebe Kollegin Cornelia Girndt,
zufällig bekam ich die März-Ausgabe des Magazins "Mitbestimmung" in die Hände, die lobenswerterweise einen Schwerpunkt zur Europäischen Integration, u.a. mit Texten von Frank Bsirske und Hans-Jürgen Urban enthält.
Als selbst politisch aktives DGB-Gewerkschaftsmitglied finde ich es wichtig, dass die europäische Ebene in den inhaltlichen und strategischen Diskussionen im DGB eine größere Rolle einnimmt, als das bisher der Fall gewesen ist
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Politik
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Donnerstag, 9. April 2009 - Von Darius Dunker (1368 mal gelesen)
 Vottem-Demo (Foto: D. Dunker) Nach den Demonstrationen "Wir zahlen nicht für eure Krise" am 28.3. in Frankfurt und Berlin, den NATO-Protesten in Baden-Baden, Kehl und Straßburg Anfang April und den Protesten gegen den Nazi-Aufmarsch in Stolberg geht es in den kommenden Wochen mit mehreren Demonstrationen weiter: Ostermarsch, Erster Mai, Proteste in Köln, 10 Jahre Vottem und Demonstrationen des Europäischen Gewerkschaftsbunds gegen die Wirtschaftskrise.
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