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Kultur
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Donnerstag, 8. Oktober 2009 - Von Darius Dunker (1016 mal gelesen)
 Herta Müller (Foto: Amrei-Marie) Den diesjährigen Literaturnobelpreis erhält Herta Müller, wie das Nobelpreiskommittee heute Mittag verkündete. Herta Müller war vor drei Jahren auch mit dem Aachener Walter-Hasenclever-Literaturpreis ausgezeichnet worden. Peinlich für Aachen.
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Arbeit und Soziales
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Freitag, 2. Oktober 2009 - Von Ilja Seifert (1165 mal gelesen)
52 Jahre nach der Markteinführung des Beruhigungs-
und Schlafmittels Contergan rufen der Interessenverband
Contergangeschädigter, ihrer Angehörigen und Freunde Rhein Berg e.V.,
die ICTA und der BCG-Bundesverband Contergangeschädigter und
Grünenthalopfer e.V. zu einer Mahnwache am 2. und 3. Oktober vor den
Toren der Dalli Werke und der Firma Mäurer & Wirtz in Stolberg auf. DIE LINKE im Bundestag erklärt sich mit den
Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Mahnwache solidarisch.
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Politik
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Montag, 28. September 2009 - Von Darius Dunker (1057 mal gelesen)
Auch in Aachen sind der SPD in Massen die WählerInnen abhanden gekommen. Ulla Schmidt wird nicht nur ihr Ministerinnenamt wegen des katastrophalen Bundesergebnisses ihrer Partei verlieren, sondern hat auch das Bundestagsdirektmandat in Aachen an die CDU abgegeben. Über 10 Prozentpunkte hat die SPD in Aachen verloren, im Kreis Aachen sogar 12 Prozentpunkte.
Jubilieren konnten in Aachen fast alle anderen Parteien. Die CDU verlor zwar einen Prozentpunkt, freute sich aber über das Direktmandat für Henke. Die übrigen Parteien legten bis auf die NPD alle zu. Über die Landeslisten ihrer Parteien werden Ulla Schmidt (SPD), Petra Müller (FDP) und Andrej Hunko (Die Linke) ebenfalls in den Bundestag einziehen. [Update]
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International
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Dienstag, 22. September 2009 - Von Bundesausschuss Friedensratschlag (828 mal gelesen)
Friedensratschlag verwirft Steinmeiers 10-Punkte-Plan für AfghanistanVor einigen Tagen
unterrichtete Außenminister Frank Walter Steinmeier die Medien von einem
10-Punkte-Plan, der in seinem Haus erarbeitet worden sei. Darin seien
Schritte formuliert, die einen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan
ermöglichen sollen. Bei genauem Hinsehen entpuppe sich der Plan
allerdings als eine Mogelpackung mit einer Reihe von Beruhigungspillen,
die dazu dienen, die öffentliche Kritik an der Afghanistanpolitik der
Bundesregierung zu besänftigen. Dies erklärten die Sprecher des
Bundesausschusses Friedensratschlag in einer Stellungnahme, die kürzlich
in Kassel und Berlin veröffentlicht wurde.
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Pressemitteilung
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Dienstag, 22. September 2009 - Von Mehr Demokratie e.V. (682 mal gelesen)
"Volksentscheide oder Volksbegehren aktivieren die Zivilgesellschaft, erhöhen die Akzeptanz politischer Entscheidungen und stärken so die Demokratie", erklärt SPD-Kandidatin Ulla Schmidt. Grünen-Bewerber Jochen Luczak hält bundesweite
Volksentscheide für einen demokratischen Fortschritt. Die Parlamente würden damit gestärkt,
weil Politik bürgernäher vermittelt würde. "Über so weit reichende Entscheidungen wie den
Lissabon-Vertrag müssen Referenden abgehalten werden", findet Andrej Hunko (Linke).
Nicht zum Thema geäußert haben sich trotz mehrfacher Anfrage Rudolf Henke (CDU) und Petra Müller (FDP).
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Politik
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Dienstag, 15. September 2009 - Von Ulla Jelpke (857 mal gelesen) „Kriegführen soll einfacher werden, im Ausland wie im Inland. Das ist
der schlichte Sinn der ständigen Rufe nach einer Grundgesetzänderung“,
erklärt Ulla Jelpke. Die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE
LINKE wendet sich damit vehement gegen erneute Forderungen aus dem
Bundesverteidigungsministerium, die Verfassung zu ändern, um
Bundeswehreinsätze zu erleichtern.
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International
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Dienstag, 8. September 2009 - Von Peter Strutynski (810 mal gelesen)
Im Anschluss an ein
bundesweites Treffen des "Friedensratschlags" am Wochenende in Kassel
erklärte ein Sprecher zur Eskalation des Afghanistankrieges: "Wer immer noch behauptet, dass es sich beim Bundeswehreinsatz in
Afghanistan um einen 'Stabilisierungseinsatz' handelt, wer immer noch
leugnet, dass sich Deutschland in Afghanistan in einem Krieg befindet,
lügt sich in die eigene Tasche und belügt die Bevölkerung."
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Politik
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Sonntag, 6. September 2009 - Von Andrej Hunko (2435 mal gelesen)
Die Piratenpartei hat bei den
Kommunalwahlen in Aachen und Münster ausgezeichnete Ergebnisse
erzielt. In allen Wahlbezirken, in denen sie etwa zum Aachener
Stadtrat angetreten ist, erzielte sie Ergebnisse zwischen 6% und 12%.
Da sie aber nur in etwa einem Viertel der der Wahlbezirke auf dem
Stimmzettel stand, lag das stadtweite Ergebnis bei 1,7%.
Die Piraten können mit einem
erfrischend non-konformistischen Image punkten. Im Unterschied zur
Kommunalwahl wird sie aber bei der Bundestagswahl auf allen
Stimmzetteln sein; es werden ihr 2% - 3% bundesweit und in Aachen
durchaus bis zu 5% zugetraut. Bei Umfragen in studentischen
Netzwerken wie StudiVZ ist die Piratenpartei gegenwärtig
stärkste Partei – und kämpft um die absolute Mehrheit.
Grund genug sich einmal näher mit den programmatischen Aussagen
der Piraten zu beschäftigen. Der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung ist dafür sehr aufschlussreich.
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Politik
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Mittwoch, 2. September 2009 - Von Darius Dunker (1117 mal gelesen)
Bei der Kommunalwahl hat die SPD in Aachen reihenweise Direktmandate an die CDU verloren. Weil die CDU vier Direktmandate mehr gewonnen hat, als ihr Ratssitze nach ihrem Gesamtergebnis zustünden, wird der Rat um diese vier Sitze vergrößert - und um sechs weitere Überhangmandate für die anderen Parteien, um die Mehrheitsverhältnisse aufrecht zu erhalten.
Bei 74 Ratssitzen entfiele nach dem anzuwendenden Verteilungsverfahren nach Sainte-Laguë ("Divisorverfahren mit Standardrundung") einer auch auf die Europäische Liste Aachen (ELA), die bei den ursprünglichen 64 Sitzen knapp gescheitert wäre. Doch der 74. Ratssitz soll laut verkündetem Ergebnis nicht an die ELA gehen, sondern an die SPD. [2. Update]
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Politik
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Mittwoch, 2. September 2009 - Von Darius Dunker (869 mal gelesen)
 Gewählt ohne absolute Mehrheit Die Initiative "Mehr Demokratie" kritisiert in mehrfacher Hinsicht die durch das Wahlrecht bewirkten Ergebnisse der Kommunalwahlen in NRW vom vergangenen Sonntag. Insgesamt 101 BürgermeisterInnen und LandrätInnen seien ohne Mehrheit in ihr Amt gewählt worden, weil die schwarz-gelbe Landtagsmehrheit die Stichwahl abgeschafft hat, zu der es früher kam, wenn keine KandidatIn die absolute Mehrheit erreicht hatte. Zugleich kritisierte der Verein auch den Effekt der "aufgeblähten Räte", der durch Überhangmandate zustandekommt. Beide Phänomene betreffen auch die Region Aachen. [Update]
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